VHF/SRC-Prüfungsfragenpool

Nachfolgend finden Sie einen strukturierten Prüfungskatalog, der am ISSA VHF/SRC-Lehrplan ausgerichtet ist. Die Fragen sind nach ISSA-Themen gruppiert - je 20 theoretische und 20 praktische Aufgaben pro Thema.

Der Katalog spiegelt wider:

  • die von der ISSA festgelegten Lernergebnisse und Themenliste für Freizeitfahrzeuge im GMDSS-Seegebiet A1;
  • gängige SRC-Lehrplanbereiche: Funkverkehr, Ausrüstung, Verfahren, Vorschriften und praktischer Betrieb.

Verwenden Sie ihn als:

  • umfangreichen Fragenpool (Auswahl von Teilmengen für jede Prüfung) oder
  • gestuften Lehrplan: Kursquizze plus Abschlussprüfung.

Für Prüfungen verwenden Sie 8-12 Fragen pro Thema und reservieren den Rest für Übungsquizze, formative Bewertung und mündliche Befragung in praktischen Einheiten. Bei knapper Zeit können Sie verwandte Themen (z. B. Buchstabieren + Betriebswörter) zu integrierten praktischen Stationen zusammenfassen.


Benutzung

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Theoretischer Teil

1.1 Rechtliche Grundlagen für UKW-Funk (Theorie - 20)

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  1. Erklären Sie, warum viele Verwaltungen gesetzlich ein spezielles Funkzeugnis für die Nutzung eines UKW-Funkgeräts auf einem Sportboot vorschreiben.
  2. Beschreiben Sie die Hauptziele des weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystems (GMDSS) aus regulatorischer Sicht.
  3. Was versteht man unter dem "Seegebiet A1" im GMDSS und wie definiert dies die an Bord erforderliche Mindestfunkausrüstung?
  4. Unterscheiden Sie zwischen SOLAS- und Nicht-SOLAS-Schiffen und erklären Sie, wie sich dies auf die Anforderungen für die VHF/SRC-Zertifizierung auswirkt.
  5. Skizzieren Sie das Verhältnis zwischen der Vollzugsordnung für den Funkdienst (ITU Radio Regulations) und den nationalen Gesetzen zur Regelung des UKW-Seefunks.
  6. Definieren Sie den Begriff "Frequenzzuteilung" (Ship Station Licence) und erklären Sie den Unterschied zum Funkzeugnis (Operator Certificate).
  7. Nennen Sie drei Beispiele für die rechtswidrige Nutzung eines UKW-Funkgeräts und die möglichen rechtlichen Folgen für den Bediener.
  8. Erklären Sie, warum die Nutzung des UKW-Kanals 16 durch internationale Vorschriften geregelt ist und was dies für Freizeitschiffer bedeutet.
  9. Beschreiben Sie, wie harmonisierte SRC-Verfahren in europäischen Ländern Skippern helfen, die grenzüberschreitend unterwegs sind.
  10. Erklären Sie den rechtlichen Status eines DSC-Notalarms, der von einem Sportboot im Seegebiet A1 ausgelöst wurde.
  11. Unter welchen Umständen ist ein Schiffsführer gesetzlich verpflichtet, auf einen Notruf zu reagieren?
  12. Erklären Sie das Konzept der "Störung" (Interference) im rechtlichen Kontext des Funkverkehrs und nennen Sie zwei Beispiele.
  13. Beschreiben Sie die rechtlichen Pflichten des Bedieners bezüglich der Protokollierung (Logbuch) von Not- und Sicherheitsfunkverkehr.
  14. Warum ist die Aussendung falscher Notalarme illegal und welche finanziellen und strafrechtlichen Konsequenzen können folgen?
  15. Beschreiben Sie die Unterschiede in den Lizenzregeln zwischen einem fest installierten UKW-Gerät an Bord und einem Handfunkgerät, das an Land verwendet wird.
  16. Erklären Sie, warum einige Verwaltungen ein Mindestalter für UKW/SRC-Bediener vorschreiben.
  17. Beschreiben Sie die rechtlichen Auswirkungen der Verwendung eines nicht bauartzugelassenen (non-type-approved) UKW-Funkgeräts an Bord einer Yacht.
  18. Erklären Sie, wie internationale Abkommen und Empfehlungen die Gestaltung nationaler SRC-Prüfungen beeinflussen.
  19. Beschreiben Sie das Konzept der "Priorität des Notverkehrs" und wie sich dies in den gesetzlichen Bestimmungen widerspiegelt.
  20. Ein Skipper nutzt das Funkgerät für geschäftliche Werbung für eine Firma an Land. Erklären Sie, warum dies generell verboten ist und was bei Entdeckung passieren könnte.

1.2 Kommunikationsteilnehmer (Theorie - 20)

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  1. Listen Sie die wichtigsten Arten von Funkstellen auf, die am UKW-Seefunk teilnehmen (z. B. Schiffsfunkstelle, Küstenfunkstelle, SAR).
  2. Erklären Sie die primäre Rolle einer Küstenfunkstelle im GMDSS-Rahmen.
  3. Beschreiben Sie die typischen Verantwortlichkeiten eines Schiffsführers als Verantwortlichem für den Funkverkehr.
  4. Unterscheiden Sie zwischen "Schiff-Schiff"- und "Schiff-Land"-Kommunikation und nennen Sie jeweils ein Beispiel.
  5. Erklären Sie, wie die Seenotleitung (MRCC) mit Schiffen über UKW und DSC interagiert.
  6. Beschreiben Sie die Rolle der Hafenbehörde (Harbour/Port Control) im UKW-Funkverkehr und welche Kanäle sie typischerweise nutzen.
  7. Erklären Sie, was unter "öffentlichem Nachrichtenaustausch" (Public Correspondence) im Kontext des Seefunkdienstes zu verstehen ist.
  8. Geben Sie ein Beispiel dafür, wie Lotsenstationen UKW-Funk im täglichen Betrieb einsetzen.
  9. Beschreiben Sie den typischen Kommunikationsfluss zwischen einer Yacht in Not, Schiffen in der Nähe und der Seenotleitung (MRCC).
  10. Erklären Sie, warum Passagiere und unqualifizierte Besatzungsmitglieder das UKW-Funkgerät unter normalen Umständen nicht bedienen sollten.
  11. Welche Teilnehmer versuchen Sie in einer PAN PAN-Situation primär zu erreichen und warum?
  12. Beschreiben Sie die Unterschiede in Inhalt und Tonfall zwischen einem Anruf bei einer Marina und einem Anruf bei der Küstenwache.
  13. Erklären Sie, warum Fischereifahrzeuge oft spezifische Kommunikationsmuster haben, die sich von Sportbooten unterscheiden.
  14. Beschreiben Sie, wie die Berufsschifffahrt (z. B. Tanker, Containerschiffe) UKW-Funk typischerweise in verkehrsreichen Gewässern nutzt.
  15. Erklären Sie den Unterschied zwischen Routinenachrichten mit einer Marina und Sicherheitsdurchsagen einer Küstenfunkstelle.
  16. Beschreiben Sie, wie Regatta-Komitees UKW-Kommunikation typischerweise während einer Regatta einsetzen.
  17. Erklären Sie die Auswirkungen von Sprachbarrieren zwischen verschiedenen Kommunikationsteilnehmern und wie Standard-Redewendungen helfen.
  18. Welche Informationen müssen bei der Kommunikation mit einem Brückenwärter (bewegliche Brücke) von beiden Teilnehmern ausgetauscht werden?
  19. Beschreiben Sie das erwartete Verhalten aller Kommunikationsteilnehmer beim Hören einer MAYDAY RELAY-Nachricht.
  20. Erklären Sie das Konzept der "leitenden Funkstelle" (Control Station) in einem UKW-Gespräch und warum Klarheit über die Leitung wichtig ist.

1.3 UKW-Funk Grundlagen (Theorie - 20)

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  1. Definieren Sie "Very High Frequency" (UKW) anhand des Frequenzbereichs und erklären Sie, warum dieser für den Seefunk geeignet ist.
  2. Erklären Sie die grundlegende quasi-optische Ausbreitungseigenschaft von UKW und wie diese die Reichweite beeinflusst.
  3. Beschreiben Sie das Verhältnis zwischen Sendeleistung (z. B. 1 W vs. 25 W) und der Kommunikationsreichweite sowie dem Störungsrisiko.
  4. Erklären Sie den Unterschied zwischen "Simplex"- und "Duplex"-Kanälen im UKW-Seefunkband.
  5. Beschreiben Sie die typische maximale Reichweite einer fest installierten UKW-Anlage zwischen zwei Yachten und Faktoren, die diese erweitern oder verringern können.
  6. Erklären Sie, wie die Antennenhöhe die effektive Reichweite der UKW-Kommunikation beeinflusst.
  7. Definieren Sie "Squelch" (Rauschsperre) und erklären Sie, wie sich eine falsch eingestellte Rauschsperre auf den Empfang auswirkt.
  8. Beschreiben Sie die Funktion des Lautstärkereglers und wie er während der Wachtzeit eingestellt sein sollte.
  9. Erklären Sie, warum ein UKW-Funkgerät mit den für das jeweilige Fahrtgebiet korrekten Kanalsätzen programmiert sein muss.
  10. Beschreiben Sie die Auswirkung von Hindernissen wie Klippen oder Gebäuden auf die UKW-Ausbreitung.
  11. Erklären Sie den Unterschied zwischen einem fest eingebauten UKW-Gerät und einem Handfunkgerät in Bezug auf Leistung, Reichweite und Nutzung.
  12. Beschreiben Sie, warum UKW-Funk für Notrufe auf See im Allgemeinen zuverlässiger ist als Mobiltelefone.
  13. Erklären Sie, warum Übermodulation (zu lautes Sprechen) die Verständlichkeit einer UKW-Übertragung verschlechtern kann.
  14. Beschreiben Sie die korrekte Mikrofontechnik, um ein klares und verständliches Sprachsignal zu gewährleisten.
  15. Erklären Sie die Bedeutung des Abhörens von Kanal 16 (und/oder eines speziellen DSC-Wachtkanals) auf See.
  16. Beschreiben Sie, was mit "ständiger Hörwache" gemeint ist und warum sie auf bestimmten Kanälen empfohlen wird.
  17. Erklären Sie den Begriff "Schiff-Schiff-Kanal" und geben Sie ein Beispiel für seine Verwendung.
  18. Beschreiben Sie den grundlegenden Vorgang der Kanalwahl an einem UKW-Gerät.
  19. Erklären Sie, warum das Umschalten auf niedrige Sendeleistung (Low Power) für den Funkverkehr im Hafen empfohlen wird, sofern möglich.
  20. Beschreiben Sie, wie Umgebungsgeräusche an Bord (Motor, Wind) den Funkverkehr beeinflussen und wie man dies abmildern kann.

1.4 Funkvorschriften (Theorie - 20)

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  1. Erklären Sie den Zweck der internationalen Radio Regulations für den mobilen Seefunkdienst.
  2. Definieren Sie den Begriff "verbotene Aussendungen" und nennen Sie drei konkrete Beispiele, die für Yachten relevant sind.
  3. Beschreiben Sie, warum obszöne oder beleidigende Sprache auf Seefunkkanälen nicht erlaubt ist.
  4. Erklären Sie die Verpflichtung zur Nennung der Identität des Schiffes zu Beginn jeder Aussendung.
  5. Beschreiben Sie die Regeln für Testsendungen und wie diese durchzuführen sind.
  6. Erklären Sie, wann und wie eine Funkstelle eine "Funkstille" (SEELONCE) anordnen darf.
  7. Beschreiben Sie die Verpflichtungen aller Funkstellen, wenn "SEELONCE MAYDAY" auferlegt wurde.
  8. Erklären Sie das Konzept der "Priorität von Nachrichten" (Not, Dringlichkeit, Sicherheit, Routine) gemäß den Vorschriften.
  9. Beschreiben Sie nationale Abweichungen, die bei der Kanalbelegung existieren können, und warum Bediener die lokalen Regeln kennen müssen.
  10. Erklären Sie, warum UKW-Seefunkgeräte bauartzugelassen sein müssen und nicht vom Benutzer modifiziert werden dürfen.
  11. Beschreiben Sie die Regeln für das Führen einer Hörwache auf Kanal 16 oder einem speziellen Not-/Sicherheitskanal.
  12. Erklären Sie, wann ein Schiff die ständige Hörwache gemäß den Vorschriften einstellen darf.
  13. Beschreiben Sie die Anforderung zur Protokollierung bestimmter Aussendungen, insbesondere im Not- und Sicherheitsverkehr.
  14. Erklären Sie, warum verschlüsselte oder codierte Nachrichten auf Standard-Seefunkkanälen im Allgemeinen nicht erlaubt sind.
  15. Beschreiben Sie die Einschränkungen bei der Nutzung von UKW für routinemäßige private Gespräche ohne Bezug zur Navigation oder Sicherheit.
  16. Erklären Sie die Pflichten eines Schiffes, das versehentlich den Notverkehr stört.
  17. Beschreiben Sie, wann nationale Behörden ein Funkzeugnis widerrufen oder aussetzen können.
  18. Erklären Sie, wie die ITU Radio Regulations Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitssignale klassifizieren.
  19. Beschreiben Sie den rechtlichen Status von DSC-Bestätigungen und warum diese korrekt gehandhabt werden müssen.
  20. Erklären Sie den Zweck harmonisierter SRC-Prüfungsverfahren zur Sicherstellung der Einhaltung von Vorschriften.

1.5 Kanäle (Theorie - 20)

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  1. Definieren Sie, was man unter einem "UKW-Seefunkkanal" versteht und wie dieser mit einer Funkfrequenz zusammenhängt.
  2. Erklären Sie die primäre internationale Nutzung von Kanal 16.
  3. Beschreiben Sie die typische Nutzung von Kanal 70 im GMDSS-Rahmen.
  4. Nennen Sie drei gängige Schiff-Schiff-Kanäle und beschreiben Sie die angemessene Nutzung für einen davon.
  5. Erklären Sie, warum einige Kanäle für den Hafenverkehr und nicht für private Gespräche reserviert sind.
  6. Beschreiben Sie das Konzept nationaler "Sicherheitskanäle für die Kleinschifffahrt" und nennen Sie ein Beispiel.
  7. Erklären Sie, warum ein Anrufkanal verwendet wird und warum man danach auf einen Arbeitskanal wechseln muss.
  8. Beschreiben Sie, wie Duplexkanäle für die Kommunikation mit Küstenfunkstellen genutzt werden.
  9. Erklären Sie, warum es gefährlich ist, Notkanäle für Routineverkehr zu nutzen.
  10. Beschreiben Sie, wie sich Kanalsätze (z. B. INT, USA, CAN) unterscheiden können und warum dies für reisende Skipper wichtig ist.
  11. Erklären Sie, nach welchen Informationen Sie in einem Almanach oder auf einer Karte suchen würden, um die lokale Kanalnutzung zu ermitteln.
  12. Beschreiben Sie den Vorgang der Auswahl eines geeigneten Arbeitskanals nach Abschluss eines Anrufs auf Kanal 16.
  13. Erklären Sie den Unterschied zwischen Not- und Sicherheitskanälen und nennen Sie Beispiele.
  14. Beschreiben Sie, wie sich DSC-Kanalbelegungen von Sprechfunkkanälen auf UKW unterscheiden.
  15. Erklären Sie, warum Marinas und Yachtclubs oft ihre bevorzugten Arbeitskanäle veröffentlichen.
  16. Beschreiben Sie eine Situation, in der zwei Schiffe aufgrund von Überlastung einen alternativen Arbeitskanal vereinbaren müssten.
  17. Erklären Sie, wie Kanalmissbrauch zu Überlastung führen und die Notkommunikation behindern kann.
  18. Beschreiben Sie, wie man vor dem Senden überprüft, ob der gewählte Kanal angemessen ist.
  19. Erklären Sie, warum UKW-Seefunkkanäle niemals für private Geschäftstransaktionen ohne Bezug zum Schiff genutzt werden sollten.
  20. Beschreiben Sie, wie Kanalbezeichnungen auf der Frontplatte oder dem Display eines modernen DSC-UKW-Geräts angezeigt werden können.

1.6 Buchstabieren (Phonetisches Alphabet) (Theorie - 20)

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  1. Erklären Sie, warum das internationale phonetische Alphabet im Seefunk verwendet wird.
  2. Buchstabieren Sie den Namen Ihres Schiffes mit dem phonetischen Alphabet, als ob Sie über Funk sprechen würden.
  3. Buchstabieren Sie die MMSI "2 1 1 4 5 0 0 1" Ziffer für Ziffer unter Verwendung der Standardaussprache.
  4. Erklären Sie, wie man einen schwierigen Hafennamen über UKW buchstabiert, um Verwechslungen zu vermeiden.
  5. Geben Sie die Codewörter für die Buchstaben A, M, S und Z an.
  6. Beschreiben Sie die korrekte Art, einen einzelnen über UKW empfangenen Buchstaben zu bestätigen.
  7. Erklären Sie, wie Sie eine geografische Breite (z. B. 54°30'N) mit Zahlen und Buchstaben buchstabieren würden.
  8. Geben Sie ein Beispiel dafür, wie falsches Buchstabieren zu einem Navigationsfehler führen könnte.
  9. Erklären Sie, wie Sie die andere Funkstelle bitten, ein buchstabiertes Wort zu wiederholen, das Sie nicht verstanden haben.
  10. Buchstabieren Sie Ihren eigenen Nachnamen phonetisch und erklären Sie, warum dies in Such- und Rettungssituationen notwendig ist.
  11. Beschreiben Sie, wie man innerhalb einer Aussendung zwischen Klartext und Buchstabieren wechselt.
  12. Erklären Sie, wie man mit ähnlich klingenden Buchstaben (z. B. M und N) unter Verwendung der Phonetik umgeht.
  13. Buchstabieren Sie "MAYDAY" und "PAN PAN" mit dem phonetischen Alphabet.
  14. Buchstabieren Sie "ENGINE FAILURE" mit dem phonetischen Alphabet für die Buchstaben und beschreiben Sie, wann Sie dies tun würden.
  15. Erklären Sie, wie Zahlen im Sprechfunk ausgesprochen werden, um Verwechslungen zu vermeiden (z. B. "fower", "niner").
  16. Beschreiben Sie, wie man ein Rufzeichen, das sowohl Buchstaben als auch Zahlen enthält, phonetisch übermittelt.
  17. Erklären Sie, warum es wichtig ist, das Erfinden eigener Codewörter zu vermeiden.
  18. Beschreiben Sie, wie man die andere Funkstelle höflich bittet, ein Wort zu *buchstabieren*, das man nicht erkennt.
  19. Nennen Sie zwei Beispiele für Schiffsnamen, bei denen das phonetische Buchstabieren besonders wichtig sein könnte.
  20. Erklären Sie, wie man die Besatzung darauf trainiert, das phonetische Alphabet in Notfällen effektiv einzusetzen.

1.7 Betriebswörter (Pro-words) (Theorie - 20)

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  1. Definieren Sie "Betriebswörter" (Pro-words) im Funkverkehr.
  2. Erklären Sie die Bedeutung von "OVER" und wann es verwendet werden sollte.
  3. Erklären Sie die Bedeutung von "OUT" und wie es sich von "OVER" unterscheidet.
  4. Beschreiben Sie die korrekte Verwendung von "SAY AGAIN" in einem Gespräch.
  5. Erklären Sie die Bedeutung von "STANDBY" und wann es angemessen ist.
  6. Beschreiben Sie, wie "ROGER" verwendet wird, um eine Nachricht zu bestätigen.
  7. Erklären Sie, was "WILCO" bedeutet und warum es nicht mit "ROGER" kombiniert werden sollte.
  8. Beschreiben Sie die Verwendung von "CORRECTION" während einer Aussendung.
  9. Erklären Sie den Bedeutungsunterschied zwischen "WAIT" und "WAIT OUT".
  10. Beschreiben Sie eine Situation, in der "I SAY AGAIN" angemessen wäre, um Klarheit zu schaffen.
  11. Erklären Sie die Bedeutung und Verwendung von "I SPELL".
  12. Beschreiben Sie, wie Betriebswörter helfen, Missverständnisse auf belegten Kanälen zu reduzieren.
  13. Erklären Sie, warum von der Verwendung von nicht standardisiertem Slang anstelle von Betriebswörtern abgeraten wird.
  14. Beschreiben Sie die Verwendung von "ALL STATIONS" zu Beginn bestimmter Anrufe.
  15. Erklären Sie die Verwendung von "THIS IS" bei der Identifizierung Ihres Schiffes.
  16. Beschreiben Sie, wie "BREAK" verwendet wird, um Teile einer Aussendung zu trennen.
  17. Erklären Sie, wann "AFFIRMATIVE" und "NEGATIVE" anstelle von "YES" oder "NO" verwendet werden sollten.
  18. Beschreiben Sie, wie man einen Routineanruf korrekt mit den entsprechenden Betriebswörtern beendet.
  19. Erklären Sie, warum es wichtig ist, nicht "OVER AND OUT" zu sagen.
  20. Beschreiben Sie, wie man unerfahrenen Besatzungsmitgliedern den korrekten Gebrauch von Betriebswörtern beibringt.

1.8 Funkpraxis - Allgemeiner Betrieb (Theorie - 20)

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  1. Beschreiben Sie die Schritte, die Sie unternehmen sollten, bevor Sie auf einem UKW-Kanal senden.
  2. Erklären Sie die Wichtigkeit, zuerst auf dem Kanal zu hören, den Sie nutzen möchten.
  3. Beschreiben Sie, wie ein Routineanruf von Schiff zu Schiff vom ersten Anruf bis zum Abschluss durchgeführt wird.
  4. Erklären Sie, warum Aussendungen so kurz und prägnant wie möglich gehalten werden sollten.
  5. Beschreiben Sie, wie man den Mikrofonabstand und die Sprechgeschwindigkeit für optimale Klarheit anpasst.
  6. Erklären Sie, wie man mit Hintergrundgeräuschen während einer Aussendung umgeht.
  7. Beschreiben Sie die korrekte Art, ein laufendes Gespräch im Falle dringender Sicherheitsinformationen zu unterbrechen.
  8. Erklären Sie, wie die Funkwache beim Einlaufen in verkehrsreiche Küstengewässer zu organisieren ist.
  9. Beschreiben Sie die korrekte Etikette beim Anrufen einer Küstenfunkstelle.
  10. Erklären Sie, warum Schreien in das Mikrofon kontraproduktiv ist.
  11. Beschreiben Sie, wie man von hoher auf niedrige Sendeleistung umschaltet und wann dies zu tun ist.
  12. Erklären Sie, wie man mit einer Situation umgeht, in der zwei Schiffe gleichzeitig zu sprechen versuchen.
  13. Beschreiben Sie, wie Sie einen an Ihr Schiff gerichteten Anruf bestätigen.
  14. Erklären Sie, wie man eine Funkprüfung (Radio Check) durchführt, ohne Kanal 16 zu missbrauchen.
  15. Beschreiben Sie, wann und wie man die Aufgaben im Funkverkehr an ein anderes Besatzungsmitglied übergibt.
  16. Erklären Sie, warum es wichtig ist, die Funkausrüstung während der Fahrt eingeschaltet und einsatzbereit zu halten.
  17. Beschreiben Sie, wie Sie sich verhalten sollten, wenn Sie versehentlich auf dem falschen Kanal gesendet haben.
  18. Erklären Sie, wie Sie eine kurze Einweisung für die Besatzung zum Funkgebrauch vor der Abfahrt organisieren.
  19. Beschreiben Sie die bewährte Praxis bezüglich Lautstärke und Rauschsperre bei Nacht und schlechter Sicht.
  20. Erklären Sie, wie gute Funkdisziplin zur allgemeinen Sicherheit auf See beiträgt.

1.9 Notrufe über Sprechfunk (Theorie - 20)

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  1. Definieren Sie "Notfall" (Distress) im Kontext des Seefunks.
  2. Erklären Sie die Bedeutung und korrekte Aussprache des Notsignals.
  3. Listen Sie die wesentlichen Informationen auf, die in einem MAYDAY-Sprechfunkanruf enthalten sein müssen.
  4. Beschreiben Sie die richtige Reihenfolge, in der Informationen in einem MAYDAY-Ruf übermittelt werden sollten.
  5. Erklären Sie, warum die Position des Schiffes im Notfall so genau wie möglich angegeben werden muss.
  6. Beschreiben Sie, wann Sie Ihren MAYDAY-Ruf dreimal wiederholen würden und wann einmal ausreichend sein könnte.
  7. Erklären Sie den Unterschied zwischen MAYDAY und MAYDAY RELAY.
  8. Beschreiben Sie, wer autorisiert ist, ein MAYDAY RELAY zu senden und wann dies angemessen ist.
  9. Erklären Sie, was andere Funkstellen tun sollten, wenn sie einen MAYDAY-Ruf hören.
  10. Beschreiben Sie die Rolle der Seenotleitung (MRCC) nach Erhalt eines Notrufs von einem Sportboot.
  11. Erklären Sie, wie man einen falschen Notruf storniert, nachdem er ausgesendet wurde.
  12. Beschreiben Sie, wie eine Änderung der Situation des Schiffes (z. B. Feuer gelöscht) nach einem ersten Notruf mitgeteilt werden sollte.
  13. Erklären Sie, warum es lebenswichtig ist, die Hörwache auf dem Notkanal nach dem Senden von MAYDAY fortzusetzen.
  14. Beschreiben Sie die Verwendung von "SEELONCE MAYDAY" während des Notverkehrs.
  15. Erklären Sie, wie man mit einer Situation umgeht, in der man ein MAYDAY in einer Sprache hört, die man nur teilweise versteht.
  16. Beschreiben Sie, wie Sie die Besatzung darauf vorbereiten würden, einen Notruf abzusetzen, falls der Skipper ausfallen sollte.
  17. Erklären Sie, wie ein DSC-Alarm einen Sprechfunk-Notruf auf UKW unterstützt oder einleitet.
  18. Beschreiben Sie, warum MAYDAY-Übungsrufe auf Live-Kanälen verboten sind und wie das Training stattdessen erfolgen sollte.
  19. Erklären Sie die psychologischen Barrieren, die Besatzungsmitglieder beim Senden eines MAYDAY empfinden könnten, und wie Training diese abbauen kann.
  20. Beschreiben Sie, wie Notrufverfahren mit internationalen Vorschriften und gängigen SRC-Richtlinien abgestimmt sind.

1.10 Dringlichkeitsrufe (PAN PAN) (Theorie - 20)

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  1. Definieren Sie eine "Dringlichkeitssituation" und wie sie sich vom Notfall unterscheidet.
  2. Erklären Sie die Bedeutung und korrekte Aussprache des Signals PAN PAN.
  3. Beschreiben Sie drei typische Situationen, in denen ein PAN PAN-Ruf angemessen wäre.
  4. Listen Sie die wichtigsten Informationselemente auf, die in einem PAN PAN-Ruf enthalten sein sollten.
  5. Erklären Sie, wie man entscheidet, ob PAN PAN oder MAYDAY verwendet werden soll.
  6. Beschreiben Sie, wie andere Schiffe reagieren sollten, wenn sie einen PAN PAN-Ruf hören.
  7. Erklären Sie, wie PAN PAN-Rufe beim frühzeitigen Problemmanagement helfen, bevor eine Situation zum Notfall wird.
  8. Beschreiben Sie, wie man eine Dringlichkeitssituation herabstuft, wenn das Problem gelöst ist.
  9. Erklären Sie, wie man PAN PAN MEDICO verwendet, wenn dringend ärztlicher Rat benötigt wird.
  10. Beschreiben Sie die Kommunikation mit der Küstenwache nach Einleitung eines PAN PAN-Rufs.
  11. Erklären Sie mögliche Konsequenzen bei übermäßiger Nutzung von PAN PAN für nicht dringende Angelegenheiten.
  12. Beschreiben Sie ein Beispielszenario eines Motorausfalls in einem sicheren Gebiet, in dem PAN PAN gerechtfertigt sein kann.
  13. Erklären Sie, wie man eine Situation mit Ausfall der Navigationslichter unter Verwendung von PAN PAN handhabt.
  14. Beschreiben Sie den Unterschied in der Priorität zwischen PAN PAN und Routineanrufen.
  15. Erklären Sie, wie sich ein DSC-Dringlichkeitsalarm von einem PAN PAN-Sprechfunkruf unterscheidet.
  16. Beschreiben Sie, wie der Kanal nach dem Senden eines PAN PAN überwacht werden sollte.
  17. Erklären Sie, warum Klarheit und ein ruhiger Tonfall bei der Dringlichkeitskommunikation besonders wichtig sind.
  18. Beschreiben Sie, wie PAN PAN-Kommunikation im Logbuch festgehalten wird.
  19. Erklären Sie, wie Training mit realistischen Szenarien Skippern hilft, korrekt zwischen PAN PAN und MAYDAY zu wählen.
  20. Beschreiben Sie, wie PAN PAN-Verfahren zur effizienten Nutzung von SAR-Ressourcen beitragen.

1.11 Sicherheitsrufe (SECURITÉ) (Theorie - 20)

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  1. Definieren Sie eine "Sicherheitsnachricht" und wie sie sich von Not- und Dringlichkeitsnachrichten unterscheidet.
  2. Erklären Sie die Bedeutung und korrekte Aussprache des Signals SECURITÉ.
  3. Beschreiben Sie typische Arten von Informationen, die mit SECURITÉ-Nachrichten übermittelt werden.
  4. Erklären Sie, wer üblicherweise SECURITÉ-Sendungen einleitet (z. B. Küstenfunkstellen, große Schiffe).
  5. Beschreiben Sie ein Beispiel, bei dem ein Yacht-Skipper eine SECURITÉ-Nachricht absetzen könnte.
  6. Erklären Sie, warum Navigationswarnungen oft als SECURITÉ gesendet werden.
  7. Beschreiben Sie den Aufbau einer typischen SECURITÉ-Nachricht.
  8. Erklären Sie, wie Sie sich verhalten sollten, wenn Sie eine SECURITÉ-Nachricht auf Kanal 16 hören.
  9. Beschreiben Sie, wie Wetterwarnungen mittels SECURITÉ verbreitet werden.
  10. Erklären Sie, warum SECURITÉ-Nachrichten in Gebieten mit dichtem Verkehr oder Navigationsgefahren wichtig sind.
  11. Beschreiben Sie, warum Sprache und Klarheit bei Sicherheitsdurchsagen besonders wichtig sind.
  12. Erklären Sie, wie Sicherheitsnachrichten mit DSC-Ankündigungen kombiniert werden können.
  13. Beschreiben Sie, wie der Skipper die Besatzung einweisen sollte, wenn er eine wichtige SECURITÉ-Nachricht hört.
  14. Erklären Sie die möglichen Folgen des Ignorierens von SECURITÉ-Durchsagen.
  15. Beschreiben Sie den Vorgang der Protokollierung von Sicherheitsnachrichten, die Ihre geplante Route betreffen.
  16. Erklären Sie, wie nationale Behörden darin variieren können, wie oft und auf welchen Kanälen sie Sicherheitsinformationen senden.
  17. Beschreiben Sie, wie man eine Küstenfunkstelle bittet, eine Sicherheitsnachricht zu wiederholen, die man teilweise verpasst hat.
  18. Erklären Sie, warum eine Sicherheitsnachricht nicht für routinemäßige Hafenanfragen missbraucht werden darf.
  19. Beschreiben Sie, wie man eine Sicherheitsnachricht bezüglich eines teilweise unter Wasser treibenden Containers absetzt, der auf See gesichtet wurde.
  20. Erklären Sie, wie Sicherheitsnachrichten-Verfahren das Ziel der Unfallverhütung unterstützen.

1.12 Routine-Sprechfunkrufe (Theorie - 20)

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  1. Definieren Sie "Routine-Funkverkehr" und wie er sich von Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsverkehr unterscheidet.
  2. Beschreiben Sie, wie man einen Routineanruf bei einer Marina einleitet, um einen Liegeplatz anzufragen.
  3. Erklären Sie, welche Informationen beim Anrufen einer Tankstelle gegeben werden sollten.
  4. Beschreiben Sie die bewährte Praxis beim Vereinbaren eines Treffens zwischen zwei Yachten über UKW.
  5. Erklären Sie, wie man sicherstellt, dass Routineanrufe keine wichtigen Kanäle blockieren.
  6. Beschreiben Sie, wann Sie während eines Routineanrufs von Kanal 16 auf einen Arbeitskanal wechseln sollten.
  7. Erklären Sie, warum Höflichkeit und Kürze auch in der Routinekommunikation wichtig sind.
  8. Beschreiben Sie, wie man einen Hafenmeister anruft, um die Erlaubnis zum Einlaufen zu erbitten.
  9. Erklären Sie, wie Sie einen an Ihr Schiff gerichteten Routineanruf bestätigen.
  10. Beschreiben Sie, wie man mit Sprachschwierigkeiten bei Routineanrufen umgeht (z. B. langsam sprechen, einfache Wörter verwenden).
  11. Erklären Sie, welche Informationen im Routine-UKW-Verkehr nicht angemessen sind (z. B. sensible persönliche Daten).
  12. Beschreiben Sie, wie man UKW nutzt, um sich mit einem Regatta-Komitee oder Veranstalter abzustimmen.
  13. Erklären Sie, warum Sie vermeiden sollten, UKW als allgemeinen Chat-Kanal mit Freunden zu nutzen.
  14. Beschreiben Sie, wie man kleinere Konflikte oder Missverständnisse auf dem Kanal professionell handhabt.
  15. Erklären Sie, wie man einen Routineanruf korrekt mit den entsprechenden Betriebswörtern beendet.
  16. Beschreiben Sie eine strukturierte Art, den Inhalt eines Routineanrufs zu organisieren (Wer, Wo, Was, Wann).
  17. Erklären Sie, warum Routine-Testanrufe nicht auf Not- oder Sicherheitskanälen durchgeführt werden sollten.
  18. Beschreiben Sie, wie man mit mehreren eingehenden Routineanrufen umgeht, wenn man beschäftigt ist (z. B. "STANDBY").
  19. Erklären Sie, warum die Protokollierung einiger Routine-Gespräche im Logbuch dennoch wertvoll sein kann (z. B. Lotsenanweisungen).
  20. Beschreiben Sie, wie effektive Routinekommunikation zu einem sicheren und effizienten Hafenbetrieb beiträgt.

1.13 Digital Selective Calling (DSC) (Theorie - 20)

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  1. Erklären Sie den Zweck des Digital Selective Calling im GMDSS-System.
  2. Definieren Sie MMSI und erklären Sie, wie sie bei der DSC-Signalisierung verwendet wird.
  3. Beschreiben Sie den Unterschied zwischen DSC-Einzelrufen, Gruppenrufen und Anrufen an alle Funkstellen.
  4. Erklären Sie die Beziehung zwischen dem DSC-Kanal 70 und den Sprechfunkkanälen.
  5. Beschreiben Sie den allgemeinen Ablauf beim Senden eines DSC-Notalarms.
  6. Erklären Sie, warum die korrekte MMSI-Programmierung für den DSC-Betrieb entscheidend ist.
  7. Beschreiben Sie, wie ein DSC-Notalarm automatisch von Küstenfunkstellen und MRCCs weitergeleitet wird.
  8. Erklären Sie, welche Informationen typischerweise in einem DSC-Notalarm enthalten sind (z. B. Position, Art des Notfalls).
  9. Beschreiben Sie, wie nach Erhalt eines DSC-Notalarms mit einem MAYDAY-Sprechfunkverfahren fortgefahren werden sollte.
  10. Erklären Sie, wie man einen DSC-Notalarm bestätigt, wenn man keine Küstenfunkstelle ist, und worauf dabei zu achten ist.
  11. Beschreiben Sie, wie man einen DSC-Routineanruf zu einem anderen Schiff einleitet.
  12. Erklären Sie den Zweck der DSC-Kategorien Dringlichkeit und Sicherheit.
  13. Beschreiben Sie, wie DSC genutzt werden kann, um ein anderes Schiff zu rufen, bevor auf einen Arbeitskanal gewechselt wird.
  14. Erklären Sie, warum falsche DSC-Alarme storniert werden müssen und wie dies geschieht.
  15. Beschreiben Sie, wie GPS in DSC-Funkgeräte integriert ist, um automatisch die Position einzufügen.
  16. Erklären Sie, warum regelmäßige Überprüfungen der Verbindung zwischen GPS und DSC wichtig sind.
  17. Beschreiben Sie, wie eine Gruppen-MMSI innerhalb einer Yacht-Flottille verwendet werden könnte.
  18. Erklären Sie, wie sich die DSC-Hörwache von der analogen Sprechfunk-Hörwache unterscheidet.
  19. Beschreiben Sie mögliche technische Probleme, die den DSC-Betrieb beeinträchtigen können (z. B. schlechte Antenne, Stromprobleme).
  20. Erklären Sie, wie DSC in SRC-Prüfungsstandards referenziert wird und warum praktische Kompetenz erforderlich ist.

1.14 GMDSS und seine Komponenten (Theorie - 20)

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  1. Definieren Sie das Global Maritime Distress and Safety System (GMDSS).
  2. Erklären Sie das Konzept der GMDSS-Seegebiete (A1-A4) und ihre Beziehung zur Kommunikationsausrüstung.
  3. Beschreiben Sie die wichtigsten GMDSS-Komponenten, die typischerweise für Nicht-SOLAS-Yachten im Seegebiet A1 relevant sind.
  4. Erklären Sie die Rolle von UKW-DSC innerhalb des GMDSS.
  5. Beschreiben Sie die Funktion einer EPIRB und wie sie in den GMDSS-Rahmen passt.
  6. Erklären Sie, was ein SART oder AIS-SART ist und wie er bei Such- und Rettungseinsätzen hilft.
  7. Beschreiben Sie den Zweck von NAVTEX im GMDSS.
  8. Erklären Sie das Konzept der "Redundanz" bei der GMDSS-Ausrüstung für SOLAS-Schiffe.
  9. Beschreiben Sie, wie das GMDSS die Geschwindigkeit und Genauigkeit der Notfallalarmierung im Vergleich zu älteren Systemen verbessert.
  10. Erklären Sie, wie Inmarsat oder andere Satellitendienste den UKW-Funk in bestimmten Seegebieten ergänzen können.
  11. Beschreiben Sie, wie Maritime Safety Information (MSI) im GMDSS bereitgestellt wird.
  12. Erklären Sie die Hauptunterschiede zwischen SRC und höherwertigen GMDSS-Zeugnissen (ROC, GOC).
  13. Beschreiben Sie, wie die Integration von GPS, DSC, EPIRB und AIS zu einer effektiveren Seenotrettung beiträgt.
  14. Erklären Sie, warum sich die Ausbildung für Sportbootführer primär auf UKW, DSC und grundlegendes GMDSS-Wissen konzentriert.
  15. Beschreiben Sie, wie GMDSS-Ausrüstung an Bord getestet und gewartet werden sollte.
  16. Erklären Sie, warum GMDSS-Komponenten bei den nationalen Behörden registriert sein müssen.
  17. Beschreiben Sie die Rolle der Seenotleitstellen (MRCCs) in der GMDSS-Architektur.
  18. Erklären Sie, wie Änderungen der ITU Radio Regulations zu Aktualisierungen der GMDSS-Ausbildungsanforderungen führen können.
  19. Beschreiben Sie, wie GMDSS die Koordination zwischen Schiffen, Flugzeugen und Rettungseinheiten während eines SAR-Einsatzes unterstützt.
  20. Erklären Sie, wie GMDSS-Konzepte im ISSA VHF/SRC-Lehrplan und in der Seefunk-Ausbildung erscheinen.

1.15 Sonstige Fähigkeiten (Ökologie, Sozialkompetenz) (Theorie - 20)

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  1. Erklären Sie, wie verantwortungsvoller Funkgebrauch zur Reduzierung der Lärmbelastung in verkehrsreichen Küstengebieten beiträgt.
  2. Beschreiben Sie, warum es wichtig ist, in jeder Funkkommunikation ruhig und respektvoll zu bleiben.
  3. Erklären Sie, wie klare Kommunikation umweltschädliche Vorfälle (z. B. Grundberührungen, Kollisionen) verhindern kann.
  4. Beschreiben Sie, wie man UKW nutzt, um Umweltgefahren wie Ölteppiche oder treibende Trümmer zu melden.
  5. Erklären Sie, wie man eine Meldung über eine beschädigte Fahrwassertonne konstruktiv und sachlich formuliert.
  6. Beschreiben Sie, warum Empathie und Geduld im Umgang mit unerfahrenen Funkbedienern wichtig sind.
  7. Erklären Sie, warum Schreien oder die Verwendung aggressiver Sprache über UKW angespannte Situationen eskalieren kann.
  8. Beschreiben Sie, wie eine inklusive und nicht diskriminierende Sprache über Funk verwendet werden sollte.
  9. Erklären Sie, wie gute Kommunikationsfähigkeiten die Zusammenarbeit mit Hafenmitarbeitern und Lotsen verbessern können.
  10. Beschreiben Sie, wie man Gäste und unerfahrene Besatzungsmitglieder über angemessenes Verhalten am Funkgerät einweist.
  11. Erklären Sie, wie man den Funkgebrauch so steuert, dass Ruhezeiten der Besatzung und benachbarter Schiffe nicht gestört werden.
  12. Beschreiben Sie, wie man das Bedürfnis nach dringender Kommunikation mit dem Respekt gegenüber anderen Nutzern auf einem belegten Kanal in Einklang bringt.
  13. Erklären Sie, wie kulturelle Unterschiede die wahrgenommene Höflichkeit über Funk beeinflussen können und wie man sich anpasst.
  14. Beschreiben Sie, wie man ein Missverständnis über Funk ohne Konflikte löst.
  15. Erklären Sie, warum sachliche, prägnante Kommunikation bei Sicherheits- und Umweltberichten besonders wichtig ist.
  16. Beschreiben Sie die Rolle des Skippers bei der Festlegung des Tons für den gesamten Funkgebrauch an Bord.
  17. Erklären Sie, wie regelmäßige Nachbesprechungen (Debriefs) nach Übungen das Selbstvertrauen der Besatzung und die sozialen Fähigkeiten in der Kommunikation verbessern können.
  18. Beschreiben Sie, wie man mit Situationen umgeht, in denen eine andere Funkstelle eindeutig unangemessene Sprache verwendet.
  19. Erklären Sie, warum unnötige Wiederholungen oder "Geschwätz" auf Arbeitskanälen indirekt die Sicherheit und die Umwelt beeinträchtigen können.
  20. Beschreiben Sie, wie eine Kultur des professionellen Funkgebrauchs mit den Verantwortlichkeiten eines kompetenten Skippers übereinstimmt.

Praktischer Teil

2.1 Grundlagen der Funkinstallation und -nutzung (Praktisch - 20)

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  1. Demonstrieren Sie, wie man das eingebaute UKW-Funkgerät einschaltet und überprüft, ob es korrekt funktioniert.
  2. Zeigen Sie, wie man Lautstärke und Rauschsperre für einen klaren Empfang in lauter Umgebung einstellt.
  3. Demonstrieren Sie das Umschalten zwischen hoher und niedriger Sendeleistung und erklären Sie, wann diese jeweils verwendet werden.
  4. Identifizieren Sie die wichtigsten Bedienelemente auf der UKW-Frontplatte und beschreiben Sie deren Funktionen.
  5. Zeigen Sie, wie man einen vom Prüfer geforderten Kanal auswählt.
  6. Demonstrieren Sie, wie das UKW-Gerät an eine 12-V-DC-Versorgung angeschlossen wird (erklären oder an der Übungsanlage zeigen).
  7. Identifizieren Sie das Antennenkabel und erklären Sie seine Bedeutung für den sicheren Funkbetrieb.
  8. Demonstrieren Sie, wie eine grundlegende Funkprüfung auf einem geeigneten Arbeitskanal durchgeführt wird.
  9. Zeigen Sie, wie man überprüft, ob die GPS-Position auf dem DSC-UKW-Gerät verfügbar ist.
  10. Demonstrieren Sie, wie man die Tastatur oder die Bedienelemente sperrt und entsperrt, um versehentliches Senden zu verhindern.
  11. Zeigen Sie, wie man Kanalsätze (z. B. INT/USA/CAN) wechselt, sofern das Gerät dies unterstützt.
  12. Demonstrieren Sie die korrekte Verwendung des Handmikrofons, einschließlich Abstand und Sprechwinkel.
  13. Zeigen Sie, wie man den externen Lautsprecher (falls vorhanden) testet und seine Lautstärke einstellt.
  14. Erklären und demonstrieren Sie, wie man überprüft, ob die DSC-Nottaste geschützt ist (z. B. Klappe/Abdeckung).
  15. Demonstrieren Sie das Stummschalten und Aufheben der Stummschaltung des Funkgeräts, falls eine solche Funktion vorhanden ist.
  16. Zeigen Sie, wie man das Funkgerät nach einem Stromausfall zurücksetzt.
  17. Demonstrieren Sie die sichere Verlegung von Kabeln, um Schäden und Störungen zu vermeiden.
  18. Erklären und (falls möglich) demonstrieren Sie, wie man das Funkgerät über eine alternative Batterie oder Stromquelle versorgt.
  19. Zeigen Sie, wie man überprüft, ob die korrekte Kanalliste (für das jeweilige Fahrtgebiet) auf dem Gerät verfügbar ist.
  20. Demonstrieren Sie das korrekte Ausschalten des Funkgeräts, sodass es für den nächsten Einsatz bereit bleibt.

2.2 Funktionalität der Schiffsfunkstelle (Praktisch - 20)

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  1. Identifizieren Sie alle Komponenten der Schiffsfunkanlage: Sendeempfänger, Antenne, Stromversorgung, GPS-Eingang etc.
  2. Demonstrieren Sie, wie man überprüft, ob die MMSI der Schiffsfunkstelle korrekt im DSC-UKW-Gerät programmiert ist.
  3. Zeigen Sie, wie man durch die Menüoptionen scrollt, um auf die DSC-Funktionen zuzugreifen.
  4. Demonstrieren Sie das Einrichten eines individuellen DSC-Routineanrufs an eine bestimmte MMSI.
  5. Zeigen Sie, wie man einen empfangenen DSC-Routineanruf bestätigt und auf den angegebenen Arbeitskanal wechselt.
  6. Demonstrieren Sie, wie man die Schiffsposition manuell am Funkgerät einstellt und bestätigt, falls der GPS-Eingang ausfällt.
  7. Zeigen Sie, wie man das DSC-Anrufprotokoll einsieht und den zuletzt empfangenen Alarm identifiziert.
  8. Demonstrieren Sie das Umschalten zwischen Schiff-Schiff- und Hafenfunkkanälen gemäß Anweisung.
  9. Zeigen Sie, wie man die Displayhelligkeit für Tag- und Nachtbetrieb anpasst.
  10. Demonstrieren Sie, wie man den internen Lautsprecher und einen eventuell vorhandenen Außenlautsprecher testet.
  11. Zeigen Sie, wie man eine Küstenfunkstelle mittels DSC aus dem internen Verzeichnis (falls vorhanden) auswählt und anruft.
  12. Demonstrieren Sie, wie man einen DSC-Testanruf einleitet, sofern dies zulässig ist (am Simulator, nicht live).
  13. Zeigen Sie, wie man einen ausgehenden DSC-Routineanruf vor dem Senden abbricht.
  14. Demonstrieren Sie, wie ein Gruppenanruf mit einer vorgegebenen Gruppen-MMSI konfiguriert wird (sofern vom Gerät unterstützt).
  15. Zeigen Sie, wie man auf gespeicherte DSC-Notalarme auf dem Gerät zugreift und diese interpretiert.
  16. Demonstrieren Sie, wie man DSC-Akustikalarme vorübergehend deaktiviert und anschließend wieder korrekt aktiviert.
  17. Zeigen Sie, wie man bestätigt, dass die Schiffsfunkstelle für den Betrieb im Seegebiet A1 konfiguriert ist.
  18. Demonstrieren Sie, wie man auf kontextsensitive Hilfe oder Schnellmenüs zugreift, falls am Funkgerät verfügbar.
  19. Zeigen Sie, wie man die vom Funkgerät angezeigte Versorgungsspannung überprüft (falls eine solche Funktion vorhanden ist).
  20. Demonstrieren und erklären Sie den korrekten Gebrauch etwaiger integrierter AIS-Anzeigefunktionen mit Bezug zur Kommunikation, falls vorhanden.

2.3 Funktionalität des Handfunkgeräts (Praktisch - 20)

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  1. Demonstrieren Sie, wie man das UKW-Handfunkgerät ein- und ausschaltet.
  2. Zeigen Sie, wie man den Batterieladezustand an einem Handfunkgerät überprüft.
  3. Demonstrieren Sie, wie man Kanäle am Handfunkgerät wechselt.
  4. Zeigen Sie, wie man das Handfunkgerät auf hohe oder niedrige Leistung einstellt und erklären Sie, wann dies jeweils geschehen sollte.
  5. Demonstrieren Sie die Einstellung von Lautstärke und Rauschsperre am Handfunkgerät.
  6. Zeigen Sie, wie man die Antenne des Handfunkgeräts anbringt und sichert.
  7. Demonstrieren Sie die korrekte Positionierung von Mikrofon und Lautsprecher am Handfunkgerät während des Sprechens.
  8. Zeigen Sie, wie man Kanal 16 auswählt und dann zum zuvor verwendeten Arbeitskanal zurückkehrt.
  9. Demonstrieren Sie die Handhabung etwaiger wasserdichter Dichtungen oder Abdeckungen (z. B. für Ladebuchsen).
  10. Zeigen Sie, wie man das Handfunkgerät sichert, um ein Überbordfallen zu verhindern (Sicherungsschnur, Clip etc.).
  11. Demonstrieren Sie den Ladevorgang für den Akku des Handfunkgeräts.
  12. Zeigen Sie, wie man einen Akkupack am Handfunkgerät sicher wechselt.
  13. Demonstrieren Sie, wie eine Funkprüfung mit dem Handfunkgerät vom Deck aus durchgeführt wird.
  14. Zeigen Sie, wie man etwaige Scan- oder Dual-Watch-Funktionen am Handfunkgerät nutzt.
  15. Demonstrieren Sie, wie man die Rauschsperre vorübergehend reduziert, um nach schwachen Signalen zu suchen.
  16. Zeigen Sie, wie man das Handfunkgerät bei Nichtgebrauch korrekt verstaut, um es vor Schäden zu schützen.
  17. Demonstrieren Sie die Nutzung des Handfunkgeräts für die Kommunikation zwischen zwei Schiffen zu Übungszwecken.
  18. Zeigen Sie, wie man bei Bedarf Kontakte und Dichtungen am Handfunkgerät reinigt.
  19. Demonstrieren Sie, wie man überprüft, ob das Handfunkgerät auf den korrekten Kanalsatz (INT/USA/CAN, falls vorhanden) eingestellt ist.
  20. Erklären und demonstrieren Sie die Reichweitenbeschränkungen bei der Nutzung des Handfunkgeräts von verschiedenen Punkten auf dem Schiff aus.

2.4 Notkommunikation (Praktisch - 20)

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  1. Demonstrieren Sie an einem Simulator das Senden eines DSC-Notalarms mit korrekter Kategorie und Position.
  2. Führen Sie unmittelbar danach den zugehörigen MAYDAY-Sprechfunkruf auf dem entsprechenden Sprechkanal durch.
  3. Demonstrieren Sie die Wiederholung des MAYDAY-Rufs, wenn nach einem bestimmten Zeitraum keine Antwort erfolgt.
  4. Zeigen Sie, wie man per Sprechfunk auf einen MAYDAY-Ruf eines anderen Schiffes reagiert, wenn man sich in der Nähe befindet und Hilfe anbietet.
  5. Demonstrieren Sie, wie man eine Notweiterleitung (Distress Relay) einer Küstenfunkstelle bestätigt, ohne die Leitung des Funkverkehrs zu stören.
  6. Zeigen Sie den korrekten Gebrauch der Phrase SEELONCE MAYDAY unter Anleitung des Prüfers.
  7. Demonstrieren Sie am Simulator das Stornieren eines falschen DSC-Notalarms und das anschließende Absetzen einer MAYDAY CANCELLED Sprechfunknachricht.
  8. Zeigen Sie, wie man die wichtigsten Details einer Notkommunikation protokolliert (Zeit, Position, Schiffsname, Art des Notfalls).
  9. Demonstrieren Sie das Führen einer Hörwache auf dem Notkanal während eines laufenden SAR-Szenarios.
  10. Üben Sie die Übergabe der Leitung der Notkommunikation vom Schiff an die Küstenfunkstelle nach Aufforderung.
  11. Demonstrieren Sie das deutliche Wiederholen wesentlicher Informationen (Position, Personen an Bord) auf Anfrage der Seenotleitung (MRCC).
  12. Zeigen Sie, wie Sie die Besatzung in ihre Rollen während einer simulierten Notkommunikation einweisen.
  13. Demonstrieren Sie auf Anweisung der Seenotleitung den Wechsel vom ursprünglichen Notkanal auf einen Arbeitskanal.
  14. Zeigen Sie, wie man einen Notruf eines anderen Schiffes, den man nur schwach hört, im richtigen Format weiterleitet (Relay).
  15. Demonstrieren Sie die Abgabe regelmäßiger Updates zur Situation des Schiffes während eines laufenden Notfalls.
  16. Zeigen Sie, wie man die Notkommunikation auf Anweisung der Seenotleitung beendet und zur Routine-Hörwache zurückkehrt.
  17. Demonstrieren Sie den korrekten Gebrauch des Funkgeräts in einem simulierten Szenario "Schiff verlassen".
  18. Zeigen Sie, wie man sich mit einem anderen helfenden Schiff über UKW während einer SAR-Übung koordiniert.
  19. Demonstrieren Sie den Umgang mit gleichzeitig eingehenden DSC-Notalarmen und die Auswahl des Alarms, auf den unter Anleitung reagiert werden soll.
  20. Führen Sie eine kurze Nachbesprechung durch und erklären Sie, was gut gelaufen ist und was in der Notfallübung verbessert werden könnte.

2.5 Dringlichkeitskommunikation (Praktisch - 20)

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  1. Führen Sie an einem Simulator einen PAN PAN Sprechfunkruf wegen Motorausfalls in einem verkehrsreichen Fahrwasser durch.
  2. Demonstrieren Sie, wie Sie die Küstenwache informieren, wenn nach einem PAN PAN-Ruf ein Schlepper zur Hilfe eingetroffen ist.
  3. Zeigen Sie, wie man einen DSC-Dringlichkeitsalarm sendet (sofern am Gerät verfügbar) und anschließend mit Sprechfunk fortfährt.
  4. Demonstrieren Sie das Absetzen eines PAN PAN MEDICO für ein verletztes Besatzungsmitglied, einschließlich aller relevanten medizinischen Details.
  5. Zeigen Sie, wie man eine Situation von PAN PAN auf Routine herabstuft, sobald die unmittelbare Gefahr vorüber ist.
  6. Demonstrieren Sie, wie man eine Küstenfunkstelle anruft, um zu fragen, ob eine Dringlichkeitsnachricht angemessen ist, bevor man diese aussendet.
  7. Führen Sie einen simulierten Dringlichkeitsruf wegen des Ausfalls der Ruderanlage auf offener See durch.
  8. Demonstrieren Sie die Abgabe klarer und ruhiger Updates über die Drift des Schiffes und die Bedingungen während des Dringlichkeitsszenarios.
  9. Zeigen Sie, wie man als Schiff in der Nähe reagiert, wenn man einen PAN PAN-Ruf hört und in der Lage ist zu helfen.
  10. Demonstrieren Sie, wie man Schlepphilfe über einen PAN PAN-Ruf anfordert, ohne die Gefahr zu übertreiben.
  11. Zeigen Sie, wie man Details einer Dringlichkeitskommunikation und nachfolgende Entwicklungen protokolliert.
  12. Führen Sie ein Szenario durch, bei dem ein geringfügiges medizinisches Problem langsam eskaliert und Sie entscheiden müssen, wann Sie PAN PAN absetzen.
  13. Demonstrieren Sie den Gebrauch klarer Positionsmeldungen (GPS und Sichtmarken) während des Dringlichkeitsrufs.
  14. Zeigen Sie, wie man sich mit der Hafenbehörde bezüglich einer Dringlichkeitssituation innerhalb eines Hafengebiets koordiniert.
  15. Demonstrieren Sie auf Anweisung der Seenotleitung den Wechsel zwischen Not- und Dringlichkeitskanälen.
  16. Führen Sie ein Rollenspiel durch, bei dem Sie der Besatzung erklären müssen, warum PAN PAN und nicht MAYDAY verwendet wird.
  17. Zeigen Sie, wie man während eines Dringlichkeitsszenarios einen aktualisierten Wetterbericht von einer Küstenfunkstelle anfordert.
  18. Demonstrieren Sie, wie man eine Dringlichkeitsmeldung storniert, sobald ein Schlepper oder Rettungsschiff die Leitung übernommen hat.
  19. Zeigen Sie, wie man wichtige Informationen auf Anfrage der Küstenfunkstelle langsam und deutlich wiederholt.
  20. Führen Sie eine Nachbesprechung durch, in der Sie die Gründe für die Wahl von PAN PAN für das Szenario erläutern.

2.6 Sicherheitskommunikation (Praktisch - 20)

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  1. Führen Sie einen SECURITÉ-Ruf durch, um vor unbeleuchteten Fischernetzen in einem Gebiet zu warnen, das Sie gerade verlassen.
  2. Demonstrieren Sie die Weiterleitung einer Meldung über eine erhebliche Navigationsgefahr an die Küstenwache mittels SECURITÉ.
  3. Zeigen Sie, wie man die Wiederholung eines SECURITÉ-Wetterberichts von einer Küstenfunkstelle anfordert.
  4. Demonstrieren Sie, wie man eine empfangene Sicherheitsdurchsage protokolliert, die Ihre geplante Route betrifft.
  5. Führen Sie einen Sicherheitsruf durch, um den umliegenden Verkehr über Ihre eingeschränkte Manövrierfähigkeit während eines Schleppvorgangs zu informieren.
  6. Zeigen Sie, wie man auf eine SECURITÉ-Nachricht reagiert, die Schiffe auffordert, sich von einem SAR-Gebiet fernzuhalten.
  7. Demonstrieren Sie, wie man eine Sicherheitsmeldung über ein treibendes, navigationsgefährliches Objekt aussendet.
  8. Führen Sie ein Szenario durch, bei dem Sie eine Sicherheitsmeldung wegen verminderter Sicht in einem engen Fahrwasser aussenden.
  9. Zeigen Sie, wie man für die Reise relevante MSI (Maritime Safety Information) empfängt und bestätigt.
  10. Demonstrieren Sie, wie man den Kanal wechselt, wenn man angewiesen wird, eine geplante Sicherheitsdurchsage zu hören.
  11. Führen Sie eine SECURITÉ-Meldung bezüglich eines defekten Navigationslichts an Ihrem eigenen Schiff durch, das andere täuschen könnte.
  12. Zeigen Sie, wie man sich mit der Hafenbehörde abstimmt, wenn man einen kleinen Ölteppich in der Nähe der Hafeneinfahrt meldet.
  13. Demonstrieren Sie, wie man eine Sicherheitsmeldung formuliert, ohne unnötige Beunruhigung zu stiften.
  14. Führen Sie ein Rollenspiel durch, bei dem Sie eine Sicherheitsmeldung für ein anderes Schiff wiederholen, das diese verpasst hat.
  15. Zeigen Sie, wie man die Funkverfahren anpasst, je nachdem, ob man Sicherheitsinformationen selbst erstellt oder lediglich weiterleitet.
  16. Demonstrieren Sie gute Praktiken bei der Protokollierung von Sicherheitsnachrichten, einschließlich Quelle, Zeit und Inhaltsangabe.
  17. Führen Sie eine simulierte Reaktion durch, bei der Sie die Route des Schiffes aufgrund einer empfangenen Sicherheitsdurchsage ändern.
  18. Zeigen Sie, wie man eine Küstenfunkstelle um Klärung bezüglich einer in einer früheren Sicherheitsdurchsage erwähnten Gefahr bittet.
  19. Demonstrieren Sie, wie man benachbarte Schiffe über SECURITÉ über die Teilnahme an Aufräumarbeiten (z. B. Trümmerbeseitigung) informiert.
  20. Führen Sie eine kurze mündliche Nachbesprechung darüber durch, wie Sicherheitskommunikation Umwelt- und Kollisionsrisiken verringert.

2.7 Routinekommunikation (Praktisch - 20)

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  1. Führen Sie einen Routineanruf bei einer Marina durch, um einen Liegeplatz anzufragen, und geben Sie dabei alle relevanten Schiffsdetails an.
  2. Demonstrieren Sie einen Routineanruf bei einer Tankstelle, um das Auftanken bei der Ankunft zu vereinbaren.
  3. Führen Sie einen Routineanruf von Schiff zu Schiff durch, um eine Absprache zum Passieren in einem engen Fahrwasser zu treffen.
  4. Zeigen Sie, wie man während eines Routineanrufs auf Anweisung von Kanal 16 auf einen Arbeitskanal wechselt.
  5. Demonstrieren Sie einen Anruf bei der Hafenbehörde, um die Erlaubnis zum Einlaufen und Anlegen zu erbitten.
  6. Führen Sie einen Routineanruf bei einem Yachtclub durch, um Startzeiten und Anweisungen für eine Regatta zu bestätigen.
  7. Zeigen Sie, wie man eine kurze Funkprüfung mit einer bekannten Funkstelle durchführt, ohne Notkanäle zu missbrauchen.
  8. Demonstrieren Sie den Umgang mit einer Sprachbarriere, indem Sie langsam sprechen und einfaches Vokabular verwenden.
  9. Führen Sie einen Routineanruf bei einem Brückenwärter durch, um eine Öffnung zu einer bestimmten Zeit zu erbitten.
  10. Zeigen Sie, wie man das Gespräch mit der anderen Funkstelle unter Verwendung der korrekten Betriebswörter ordnungsgemäß beendet.
  11. Demonstrieren Sie den Anruf bei einer Yacht in der Nähe, um das Päckchenliegen vor Anker abzustimmen.
  12. Führen Sie ein Rollenspiel durch, bei dem eine falsch verstandene Anweisung mittels "SAY AGAIN" und phonetischem Buchstabieren geklärt wird.
  13. Zeigen Sie, wie man eine unsichere Anfrage eines anderen Schiffes höflich über UKW ablehnt.
  14. Demonstrieren Sie den Gebrauch von geringer Sendeleistung für lokale Routinekommunikation in einer Marina.
  15. Führen Sie einen Routineanruf durch, um aktuelle Tiefenangaben von der Hafenbehörde zu erfragen.
  16. Zeigen Sie, wie man mit gleichzeitigen Routineanrufen umgeht, indem man einen Anrufer anweist zu warten ("STANDBY").
  17. Demonstrieren Sie die Protokollierung einer wichtigen Routinekommunikation (z. B. Lotsenanweisungen).
  18. Führen Sie einen kurzen Routineanruf mit minimalem Wortaufwand, aber voller Klarheit durch, um prägnante Kommunikation zu demonstrieren.
  19. Zeigen Sie, wie man nach einem vorübergehenden Funk- oder Stromausfall den Kontakt zu einer Funkstelle wiederherstellt.
  20. Demonstrieren Sie die Nutzung eines Handfunkgeräts zur Koordinierung der Festmacherleinen mit der Besatzung, während Sie gleichzeitig über das fest eingebaute Funkgerät mit dem Hafenpersonal kommunizieren.

2.8 Digital Selective Calling Betrieb (Praktisch - 20)

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  1. Demonstrieren Sie die Programmierung der Schiffs-MMSI in das DSC-Gerät (oder erklären und zeigen Sie dies im Simulatormenü).
  2. Zeigen Sie, wie man einen individuellen DSC-Routineanruf an eine bestimmte MMSI sendet und anschließend auf dem Arbeitskanal spricht.
  3. Demonstrieren Sie das Senden eines DSC-Sicherheitsrufs an alle Schiffe (nur am Simulator).
  4. Zeigen Sie, wie man einen DSC-Dringlichkeitsalarm sendet und anschließend den entsprechenden Sprechfunkruf durchführt.
  5. Demonstrieren Sie das Lesen und Interpretieren eines empfangenen DSC-Notalarms auf dem Display.
  6. Zeigen Sie, wie man einen DSC-Routineanruf vor dem Senden abbricht.
  7. Demonstrieren Sie, wie man einen DSC-Gruppenanruf an eine vordefinierte Gruppen-MMSI einrichtet und sendet.
  8. Zeigen Sie, wie man die GPS-Positionsdaten am DSC-Funkgerät überprüft und bei Bedarf manuell aktualisiert.
  9. Demonstrieren Sie den Zugriff auf das DSC-Anrufprotokoll und das Überprüfen gespeicherter eingehender Alarme.
  10. Zeigen Sie, wie man auf einen an Ihr Schiff gerichteten DSC-Routineanruf reagiert.
  11. Demonstrieren Sie die korrekte Abfolge nach Erhalt eines DSC-Notalarms (Sprechfunk-Folge, Protokollierung, Hörwache).
  12. Zeigen Sie, wie man DSC-Alarme stummschaltet und wieder aktiviert, während man gleichzeitig aufmerksam bleibt.
  13. Demonstrieren Sie das Speichern einer neuen MMSI im DSC-Verzeichnis für häufige Kontakte.
  14. Zeigen Sie, wie man einen fehlerhaften MMSI-Eintrag im Verzeichnis ändert oder löscht.
  15. Demonstrieren Sie, wie man einen DSC-Testanruf simuliert und überprüft, ob dieser erfolgreich war (Simulator-/Trainingsmodus).
  16. Zeigen Sie, wie man die Kategorie eines DSC-Anrufs (Routine, Sicherheit, Dringlichkeit) vor dem Senden ändert.
  17. Demonstrieren Sie Schritte zur Fehlersuche, wenn das DSC-Gerät nicht sendet (z. B. kein GPS, Antennen-/VSWR-Probleme erklärt).
  18. Zeigen Sie, wie man den DSC-Betrieb in eine umfassendere Notfallübung mit EPIRB und AIS integriert.
  19. Demonstrieren Sie das Führen einer DSC-Hörwache bei gleichzeitiger Nutzung von Sprechfunkkanälen.
  20. Erklären Sie dem Prüfer kurz, wie DSC-Operationen in internationalen SRC-Prüfungen getestet werden.

2.9 Betriebsverfahren für GMDSS-Komponenten (Praktisch - 20)

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  1. Demonstrieren Sie das Testen einer EPIRB mit der herstellereigenen Testfunktion, ohne einen echten Alarm auszulösen.
  2. Zeigen Sie, wie man das EPIRB-Etikett liest und interpretiert (MMSI/Hex-ID, Verfallsdaten, Registrierungsinfo).
  3. Demonstrieren Sie die Überprüfung der hydrostatischen Auslöseeinheit (falls vorhanden) auf Verfallsdatum und Zustand.
  4. Zeigen Sie, wie man einen SART oder AIS-SART gemäß Anweisung im Testmodus testet.
  5. Demonstrieren Sie, wie man sicherstellt, dass der NAVTEX- oder ein entsprechender MSI-Empfänger auf die relevanten Nachrichtenkategorien und Stationen eingestellt ist.
  6. Zeigen Sie, wie man eine empfangene NAVTEX-Sicherheitsnachricht auf dem Display bestätigt und deren Inhalt wiedergibt.
  7. Demonstrieren Sie, wie man überprüft, ob die GMDSS-Batterien in gutem Zustand und ordnungsgemäß geladen sind (Erklärung und Prüfungen).
  8. Zeigen Sie, wie EPIRB und SART für einen schnellen Einsatz korrekt gelagert werden.
  9. Demonstrieren Sie, wie man einen SART in einem simulierten Notfall aus seiner Halterung löst.
  10. Zeigen Sie, wie man den Einsatz von EPIRB und UKW-DSC-Notalarm in eine "Schiff verlassen"-Übung integriert.
  11. Demonstrieren Sie, wie man eine NAVTEX-Nachricht mit einer Navigationswarnung interpretiert.
  12. Zeigen Sie, wie man die korrekte Registrierung einer EPIRB bei den nationalen Behörden überprüft (erklärt, mit Beispieldaten).
  13. Demonstrieren Sie, wie man eine versehentlich aktivierte EPIRB deaktiviert und den Fehlalarm an die Behörden meldet (simuliert).
  14. Zeigen Sie, wie man das Batterie-Verfallsdatum an EPIRB und SART abliest und im Logbuch festhält.
  15. Demonstrieren Sie, wie GMDSS-Ausrüstung gesichert wird, damit sie auch nach schwerem Wetter einsatzbereit bleibt.
  16. Zeigen Sie, wie man Systemprüfungen der GMDSS-Anlagen in eine Checkliste vor der Fahrt aufnimmt.
  17. Demonstrieren Sie, wie für einen Notfall relevante AIS-SAR-Zielinformationen abgerufen und interpretiert werden.
  18. Zeigen Sie, wie man Sprechfunk, DSC und GMDSS-Ausrüstung in einem koordinierten SAR-Trainingsszenario kombiniert.
  19. Demonstrieren Sie die Erläuterung der Grundfunktionen von EPIRB und SART gegenüber der Besatzung in einer Sicherheitseinweisung.
  20. Zeigen Sie, wie man alle GMDSS-Systemtests und Wartungsmaßnahmen strukturiert protokolliert.

2.10 Verwendung von Betriebswörtern und Redewendungen (Praktisch - 20)

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  1. Führen Sie ein kurzes Funkgespräch unter Verwendung der korrekten Wörter "THIS IS", "OVER" und "OUT".
  2. Demonstrieren Sie die Korrektur eines Fehlers während der Aussendung unter Verwendung von "CORRECTION".
  3. Zeigen Sie, wie man mit "SAY AGAIN" um die Wiederholung eines bestimmten Teils einer Nachricht bittet.
  4. Demonstrieren Sie, wie man eine andere Funkstelle mit "STANDBY" warten lässt und die Kommunikation anschließend wieder aufnimmt.
  5. Zeigen Sie, wie man Anweisungen mit "ROGER" deutlich bestätigt.
  6. Demonstrieren Sie die korrekte Verwendung von "WILCO" als Antwort auf einen Befehl.
  7. Zeigen Sie, wie man "BREAK" verwendet, um Teile einer Nachricht während einer längeren Aussendung zu trennen.
  8. Demonstrieren Sie die Verwendung von "I SPELL", gefolgt vom phonetischen Buchstabieren eines Hafennamens.
  9. Zeigen Sie die Verwendung von "ALL STATIONS" zu Beginn einer Durchsage.
  10. Demonstrieren Sie das ordnungsgemäße Beenden eines Anrufs, ohne "OVER AND OUT" zu sagen.
  11. Zeigen Sie, wie man mit sich überschneidenden Aussendungen umgeht, indem man geeignete Phrasen verwendet, um die Ordnung wiederherzustellen.
  12. Demonstrieren Sie einen kurzen Routineanruf, der mindestens fünf korrekte Betriebswörter enthält.
  13. Zeigen Sie, wie man eine Anfrage höflich unter Verwendung klarer Standardformulierungen ablehnt.
  14. Demonstrieren Sie das Hören einer schlecht übermittelten Nachricht und fordern Sie eine Wiederholung mit Standardwörtern an.
  15. Zeigen Sie, wie man das Verständnis einer komplexen Anweisung durch Wiederholen bestätigt ("Readback").
  16. Demonstrieren Sie die deutliche Verwendung von "AFFIRMATIVE" und "NEGATIVE" anstelle von "YES" oder "NO".
  17. Zeigen Sie, wie man eine Übergabe der Kommunikation von einem Offizier an einen anderen über Funk handhabt.
  18. Demonstrieren Sie, wie man das Ende einer Durchsage anzeigt, bei der keine Antwort erwartet wird.
  19. Zeigen Sie, wie man eine Nachricht so formuliert, dass die Struktur "Wer, Wo, Was" klar und prägnant ist.
  20. Führen Sie ein kurzes mehrstufiges Szenario durch, bei dem der korrekte Gebrauch von Betriebswörtern Missverständnisse verhindert.

2.11 Verwendung des phonetischen Alphabets (Praktisch - 20)

Permanenter Link
  1. Buchstabieren Sie auf Anfrage den Namen des Schiffes mit dem phonetischen Alphabet.
  2. Buchstabieren Sie Ihren eigenen Nachnamen und Vornamen mit dem phonetischen Alphabet.
  3. Buchstabieren Sie den Zielhafen mit phonetischen Buchstaben.
  4. Buchstabieren Sie die MMSI "211450001" Ziffer für Ziffer unter Verwendung der korrekten Aussprache der Zahlen.
  5. Buchstabieren Sie den Namen eines Wegpunktes (vom Prüfer vorgegeben), der über Funk schwer zu verstehen ist.
  6. Demonstrieren Sie das Wiederholen eines buchstabierten Wortes einer anderen Funkstelle, um den korrekten Empfang zu bestätigen.
  7. Buchstabieren Sie das Rufzeichen des Schiffes, bestehend aus Buchstaben und Zahlen.
  8. Buchstabieren Sie auf Anfrage "MAYDAY" und "PAN PAN".
  9. Demonstrieren Sie die Angabe von Breite und Länge einschließlich Grad und Minuten mit Wörtern und Zahlen.
  10. Buchstabieren Sie den Namen einer lokalen Gefahr (z. B. "ROCKY SHOAL"), damit ein anderes Schiff dies korrekt notieren kann.
  11. Üben Sie den reibungslosen Wechsel von normaler Sprache zum phonetischen Buchstabieren und zurück innerhalb einer Aussendung.
  12. Buchstabieren Sie den Namen eines zu evakuierenden Besatzungsmitglieds, um sicherzustellen, dass das Krankenhaus die korrekten Daten erhält.
  13. Buchstabieren Sie die Bezeichnung eines medizinischen Zustands, die vom Prüfer für ein MEDICO-Szenario vorgegeben wurde.
  14. Buchstabieren Sie den Namen Ihrer Marina oder Ihres Yachtclubs deutlich für ein Funkprotokoll oder eine Meldung.
  15. Buchstabieren Sie die Kennung einer Tonne (z. B. "BF3") unter Verwendung von phonetischen Wörtern und Zahlen.
  16. Demonstrieren Sie die Bestätigung eines buchstabierten Kurses (z. B. "Course 2 - 7 - 0") durch Wiederholen (Readback).
  17. Buchstabieren Sie auf Anfrage das Wort "ANCHORAGE".
  18. Buchstabieren Sie den Namen eines Schiffes in der Nähe, das einen ähnlich klingenden Namen wie Ihr eigenes hat.
  19. Demonstrieren Sie in einem kurzen Coaching-Szenario, wie Sie einem anderen Besatzungsmitglied das phonetische Alphabet beibringen.
  20. Führen Sie einen kurzen simulierten Austausch durch, bei dem korrektes phonetisches Buchstabieren einen Navigationsfehler verhindert.

2.12 Fähigkeit zum Austausch von Nachrichten mit Bezug zur Sicherheit des Lebens auf See (Praktisch - 20)

Permanenter Link
  1. Führen Sie einen vollständigen simulierten MAYDAY-Austausch mit der Seenotleitung (MRCC) vom ersten Alarm bis zur Koordination der Hilfe durch.
  2. Führen Sie einen PAN PAN-Ruf bezüglich eines Besatzungsmitglieds mit Verdacht auf Armbruch durch und koordinieren Sie anschließend die ärztliche Beratung.
  3. Demonstrieren Sie die Nutzung von UKW-Funk zur Koordination mit einem Schiff in der Nähe, das Ihnen bei einer "Mann-über-Bord"-Rettung hilft.
  4. Zeigen Sie, wie man sofortige Schlepphilfe anfordert und dabei die Risiken bei Nicht-Hilfe deutlich angibt.
  5. Führen Sie eine SECURITÉ-Warnung über ein gefährliches Treibgut auf Ihrer geplanten Route durch.
  6. Demonstrieren Sie die Unterrichtung der Küstenwache über sich verschlechternde Wetterbedingungen vor Ort.
  7. Zeigen Sie, wie man UKW nutzt, um sich mit der Hafenbehörde abzustimmen, um Vorrang für ein Einlaufen im Notfall zu erhalten.
  8. Führen Sie einen kurzen Austausch durch, bei dem Sie Rauch an einem anderen Schiff melden und Ihre Absicht zur Untersuchung mitteilen.
  9. Demonstrieren Sie die Abgabe einer klaren und prägnanten Positionsmeldung sowohl im GPS-Format als auch mit Sichtmarken.
  10. Zeigen Sie, wie man einen Beinahe-Zusammenstoß sachlich über UKW meldet.
  11. Führen Sie ein Gespräch durch, bei dem Sie einem anderen kleinen Schiff raten müssen, den Kurs aus Sicherheitsgründen zu ändern.
  12. Demonstrieren Sie, wie man auf eine Sicherheitsdurchsage reagiert, die die empfohlene Route in einen Hafen ändert.
  13. Zeigen Sie, wie man sich mit SAR-Einheiten koordiniert, die aus verschiedenen Richtungen eintreffen.
  14. Führen Sie einen Austausch durch, bei dem Sie der Seenotleitung erklären, warum Sie aufgrund Ihrer eigenen Sicherheitsbeschränkungen nicht in der Lage sind, einem anderen Schiff zu helfen.
  15. Demonstrieren Sie die Nutzung des Funks zur Organisation der Evakuierung eines kranken Besatzungsmitglieds auf ein Rettungsboot.
  16. Zeigen Sie, wie man genaue Informationen über die Anzahl der Personen an Bord, Verletzungen und vorhandene Sicherheitsausrüstung gibt.
  17. Führen Sie ein Rollenspiel zur Meldung einer Grundberührung durch und fragen Sie nach Gezeiten- und Bergungsinformationen.
  18. Demonstrieren Sie, wie man einen Verschmutzungsvorfall (z. B. Ölteppich) unter Verwendung der korrekten Terminologie meldet.
  19. Zeigen Sie, wie man auf eine Anfrage der Seenotleitung nach kontinuierlichen Situationsberichten in festgelegten Intervallen reagiert.
  20. Führen Sie ein vollständiges, realistisches sicherheitsrelevantes Kommunikationsszenario durch, das Entscheidungsfindung (Not/Dringlichkeit/Sicherheit), Positionsmeldung und Koordination mit Behörden integriert.