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Bavaria

Bavaria 30 Cruiser

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Die Bavaria 30 Cruiser zählt zu den bekanntesten Serienyachten Nordeuropas. Bavaria Yachtbau entwarf die Linien in Eigenregie; die Produktion lief von 2005 bis 2007, schätzungsweise 1 500–2 000 Rumpfe verließen die Werft in Giebelstadt — ein Einstiegsmodell der Bavaria-Cruiser-Linie und Charterflotten-Stapler an der Ostsee. Mit 9,5 m Länge, 3,22 m Breite und etwa 4 000 kg Verdrängung eignet sich das Modell für Paare und kleine Familien auf Ostsee, Skagerrak und Nordsee. Die Bavaria 30 Cruiser richtete sich an Volumenkäufer und Charterbetreiber: unkompliziertes Decklayout, Yanmar-Hilfsmotor und Innenraum-Ergonomie für vier Kojen ohne Komplexität. Die hohe Stückzahl macht sie zu einer der häufigsten Unter-10-m-Kreuzer in nordischen Marinas und auf Gebrauchtbootportalen. Die Preisfindung ist schonungslos praktisch: Ex-Charter-Wartungshistorie, Kettenplattenlecks, Yanmar-3YM30-Stunden und Teakverschleiß trennen schnelle Verkäufe von Projektbooten. Erstkäufer vergleichen mit Hanse 301, Jeanneau SO 32.2 und älteren skandinavischen Klassikern — Beratungsschwerpunkt ist Gesamtbetriebskosten, nicht Markenprestige. Die Jahreskosten können im unteren Bereich der 9–10-m-Klasse (60 000–150 000 SEK) bleiben, wenn die Wartung aktuell ist — aufgeschobener Charterverschleiß löst jedoch Refit-Spitzen aus. Dokumentieren Sie jeden Impeller, jedes Segeldrive-Dichtungsintervall und jede Rumpffeuchtigkeitsmessung für den Wiederverkauf. FairHelm verfolgt Bavaria-30-Cruiser-Anzeigen, weil diese Rumpfe ständig auf Blocket, Scanboat und deutschen Maklerportalen handeln. Käufer entscheiden selten zwischen „gut“ und „schlecht“, sondern zwischen dokumentierter Wartung und aufgeschobener Arbeit. Frische Teak-Cockpit-Bordwände oder ein neuer Plotter ersetzen keine unbekannte Rigging-Alter, Kielbolzenkorrosion oder Feuchtigkeit an Kettenplatten. Deshalb zählt Besichtigungsdisziplin mehr als Markenromantik. Als Eignerboot in Norden eignet sich die Bavaria 30 Cruiser für Küstentörns mit gelegentlichen längeren Passagen bei zuverlässiger Heizung, solider Ankerausrüstung und realistischer Technikreserve neben Liegeplatz und Versicherung. Vergleichen Sie Nachbarmodelle in den FairHelm [Modellführern](/de/yachts/models/) und lesen Sie Besichtigungsnotizen, bevor Sie eine Anzahlung leisten. Der niedrigste Blocket-Preis ist selten der günstigste Drei-Jahres-Besitz.

Auf einen Blick

Kurzdaten

Produktion
2005–2007
Länge (LOA)
9.47 m
Breite
3.28 m
Modell
Bavaria 30 Cruiser

Technical data

Length overall (LOA)
9.47 m
Beam
3.28 m
Production years
2005–2007

Typical problems

F: Welche Wassereintrittsprobleme an Kettenplatten treten bei der Bavaria 30 Cruiser auf? A: Deckfeuchtigkeit nahe Kettenplatten ist ein typisches Bavaria-Thema — vor dem Kauf kartieren. F: Welche Yanmar-3YM30-Servicehistorie-Probleme sind zu beachten? A: Vernachlässigte Kühlung und Segeldrive-Dichtungen verursachen teure Überhitzungsreparaturen. F: Welcher Teak-Cockpit-Verschleiß ist typisch? A: Charterboote zeigen starken Teak- und Beschlagverschleiß; Nachabdichtung oder Ersatz einplanen. F: Welche Rumpffeuchtigkeitsprobleme können auftreten? A: Hochstunden-Charter-Rümpfe brauchen Feuchtigkeitsmessung trotz jungen Baujahrs. F: Welche Eignerumbauten erfordern besondere Prüfung? A: Kombüsen- und Elektrik-Refits brauchen nachvollziehbare Dokumentation für die Versicherung.

Design History

Bavaria brachte die 30 Cruiser Mitte der 2000er als kompakte Charter- und Privatmarkt-Plattform — Teil der Werftstrategie für hochvolumige GFK-Kreuzer mit breiten Innenräumen und Yanmar-Segeldrive-Hilfsmotoren. Eigenentwurf prägte den Rumpf für vorhersehbares Verhalten in Ostsee-Dünung und Nordsee-Swell. Die Produktion lief 2005–2007; Register und Maklerdaten nennen etwa 1 500–2 000 fertiggestellte Rumpfe.

Bavaria skalierte die 30 Cruiser für Urlaubsflotten und Privatkäufer — eine Produktionsstrategie, die bis heute die Liquidität im Einstiegs-Ostsee-Segment prägt.

Laufende Änderungen betrafen vor allem Innenausstattung, Motoroptionen und Decksbeschlag, nicht das Grundskrov. Zustand, Winterlagerung und Rigging-Rechnungen wiegen schwerer als das Modelljahr in der Anzeige. Wer eine Bavaria 30 Cruiser auf Blocket prüft, sollte die Wartungsgeschichte als Teil der Spezifikation behandeln — nicht als Fußnote nach dem Preis.

Annual Ownership Costs

Kostenposten Niedrig (SEK) Hoch (SEK) Hinweis
Liegeplatz 18 000 38 000 9,5-m-Klasse, Stockholm/Göteborg
Versicherung 8 000 22 000 Vereinbarter Wert und Fahrgebiet
Kranung + Winter 12 000 28 000 Werftpaket je nach Region
Antifouling + Rumpfpflege 6 000 16 000 Material und Arbeit
Motor / Antrieb 5 000 16 000 Serviceintervalle und Segeldrive
Rigging-Reserve 7 000 20 000 Alter des stehenden Tauwerks
Deck / Struktur-Reserve 6 000 22 000 Abdichtung, Feuchtigkeitsnachsorge
Summe pro Jahr 58 000 162 000 Ohne große Refit-Jahre

Die jährlichen Kosten der Bavaria 30 Cruiser sind planbar, wenn Serviceunterlagen vollständig sind. Liegeplatz, Lagerung und Versicherung dominieren die Fixkosten in Schweden. Die größten Variablen sind Rigging-Wechsel und deck- oder antriebsbezogene Arbeiten nach der Besichtigung. Halten Sie eine separate Technikreserve — besonders bei Blocket-Booten, die als „segelfertig“ ohne Rechnungen angeboten werden.

Pre-Purchase Survey Checklist

Besichtigungs-Checkliste vor dem Kauf: Bavaria 30 Cruiser

Rumpf, Kiel und Unterwasserbereich

  1. Feuchtigkeit im Unterwasserrumpf kartieren; Osmose- oder Barrierelack-Historie am GFK dieser Baujahre dokumentieren.
  2. Kiel-Rumpf-Fuge, Kielbolzen (bei externem Eisenkiel) und Verstärkung auf Bewegung oder wiederkehrende Spachtelrisse prüfen.
  3. Ruderlager und Steuerung unter Last bei der Probefahrt testen.

Deck und Beschlag

  1. Abdichtung an Stützen, Schienen und Winschen prüfen; bei Feuchtflecken innen Zugang öffnen.
  2. Luken und Bullaugen auf Dichtungskompression und Kernfeuchtigkeit in den Ecken kontrollieren.
  3. Kettenplatten innen auf Rostflecken oder weiches Laminat begutachten.

Rigg und Segelsysteme

  1. Alter des stehenden Tauwerks anhand von Rechnungen bestätigen; unbekanntes Alter bei Club-Booten als baldigen Tausch einplanen.
  2. Mastfuß, Spreize und Endstücke auf Korrosion oder Ermüdungsspuren prüfen.
  3. Roll- und Reffsysteme unter realistischer Last bedienen.

Maschine und Systeme

  1. Motor- und Segeldrive-Service inkl. Kühlung, Abgasbogen und Lager prüfen.
  2. Batterien, Ladung und nachträgliche Elektrik auf sichere Sicherungen auditieren.
  3. Tanks, Bilgen und Schläuche auf altersbedingte Undichtigkeiten kontrollieren.

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