Beneteau
Beneteau First 305
Die Beneteau First 305 zählt zu den bekanntesten Serienyachten Nordeuropas. Finot / Beneteau zeichneten die Linien; die Produktion lief von 1992 bis 1996, schätzungsweise 300–400 Rumpfe verließen die Werft — ein Club-Kreuzer der First-Serie mit aktivem Regatta-Erbe. Mit 9,3 m Länge, 3,2 m Breite und etwa 3 800 kg Verdrängung eignet sich das Modell für Paare und kleine Familien auf Ostsee, Skagerrak und Nordsee. Die Beneteau First 305 verbindet Finot-beeinflusste Linien mit Serienproduktion — eine Formel, die französische und nordische Clubflotten mit erschwinglichen Ersatzteilen und Tuning-Wissen versorgt. Käufer vergleichen auf Blocket mit Dufour 30 Classic und Jeanneau SO 32.2. Regatta-orientierte Riggs auf Cruising-Spec-Booten brauchen Rechnungen für stehendes Tauwerk; unbekanntes Alter als baldigen Tausch einplanen. Pinne-gesteuerte Exemplare brauchen Gelenk- und Lagerprüfung bei stark gesegelten Rümpfen. Rechnen Sie mit 60 000–145 000 SEK jährlich für eine 9,3-m-First in schwedischem Küsteneinsatz. FairHelm verfolgt Beneteau-First-305-Anzeigen, weil diese Rumpfe ständig auf Blocket, Scanboat und deutschen Maklerportalen handeln. Käufer entscheiden selten zwischen „gut“ und „schlecht“, sondern zwischen dokumentierter Wartung und aufgeschobener Arbeit. Frische Teak-Cockpit-Bordwände oder ein neuer Plotter ersetzen keine unbekannte Rigging-Alter, Kielbolzenkorrosion oder Feuchtigkeit an Kettenplatten. Deshalb zählt Besichtigungsdisziplin mehr als Markenromantik. Als Eignerboot in Norden eignet sich die Beneteau First 305 für Küstentörns mit gelegentlichen längeren Passagen bei zuverlässiger Heizung, solider Ankerausrüstung und realistischer Technikreserve neben Liegeplatz und Versicherung. Vergleichen Sie Nachbarmodelle in den FairHelm [Modellführern](/de/yachts/models/) und lesen Sie Besichtigungsnotizen, bevor Sie eine Anzahlung leisten. Der niedrigste Blocket-Preis ist selten der günstigste Drei-Jahres-Besitz. Bei einer engen Auswahl: Rumpffeuchtigkeit, Rigging-Alter, Antriebsservice und Kettenplatten-Integrität auf einer einfachen Besichtigungsliste. Eignerforen und Werftangebote aus Stockholm, Göteborg und Helsingør helfen, kosmetische Auffrischung von strukturell aufgeschobener Arbeit zu trennen — besonders bei Booten, die als „segelfertig“ ohne Rechnungen angeboten werden.
Auf einen Blick
Kurzdaten
- Produktion
- 1992–1996
- Länge (LOA)
- 9.3 m
- Breite
- 3.2 m
- Modell
- First 305
Technical data
- Length overall (LOA)
- 9.3 m
- Beam
- 3.2 m
- Production years
- 1992–1996
Typical problems
F: Welche Ermüdung am stehenden Tauwerk ist bei der Beneteau First 305 typisch? A: Club-gerittene Rumpfe überschreiten oft Kalenderintervalle — ohne Rechnungen verhandeln. F: Welche Kettenplatten-Lecks sind zu beachten? A: Undichtigkeiten zeigen sich als Deckenflecken unter Decksbeschlag. F: Welcher Pinne-Verschliss tritt auf? A: Pinne-Lager und Gelenke verschleißen bei stark gesegelten Booten. F: Welche Deckkern-Feuchtigkeit ist an Winchbasen typisch? A: Feuchtigkeit im Deckkern an Winchbasen ist bei First-Decks der 1990er häufig. F: Welche Segeldrive-Dichtungs-Serviceprobleme sind kritisch? A: Segeldrive und Motorlager brauchen dokumentierten Service.
Design History
Beneteau und Designer Finot entwickelten die First 305 Anfang der 1990er als kompakten Performance-Kreuzer — leichte Verdrängung, effizientes Rigg und Produktionsskala für französische und nordische Clubflotten. Die Produktion lief 1992–1996; Segelbootregister nennen etwa 300–400 fertiggestellte Rumpfe.
Beneteau positionierte die First 305 zwischen kleineren First 27/31-Designs und der späteren First 31.7 — ein Sprungbrett für leistungsorientierte Küsteneigner mit Pinne und Club-Regatta-Hintergrund ohne volles Cruiser-Racer-Paket.
Laufende Änderungen betrafen vor allem Innenausstattung, Motoroptionen und Decksbeschlag, nicht das Grundskrov. Zustand, Winterlagerung und Rigging-Rechnungen wiegen schwerer als das Modelljahr in der Anzeige. Wer eine Beneteau First 305 auf Blocket prüft, sollte die Wartungsgeschichte als Teil der Spezifikation behandeln — nicht als Fußnote nach dem Preis.
Annual Ownership Costs
| Kostenposten | Niedrig (SEK) | Hoch (SEK) | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Liegeplatz | 18 000 | 38 000 | 9,3-m-Klasse, Stockholm/Göteborg |
| Versicherung | 8 000 | 22 000 | Vereinbarter Wert und Fahrgebiet |
| Kranung + Winter | 12 000 | 28 000 | Werftpaket je nach Region |
| Antifouling + Rumpfpflege | 6 000 | 16 000 | Material und Arbeit |
| Motor / Antrieb | 5 000 | 16 000 | Serviceintervalle und Segeldrive |
| Rigging-Reserve | 7 000 | 20 000 | Alter des stehenden Tauwerks |
| Deck / Struktur-Reserve | 6 000 | 22 000 | Abdichtung, Feuchtigkeitsnachsorge |
| Summe pro Jahr | 56 000 | 158 000 | Ohne große Refit-Jahre |
Die jährlichen Kosten der Beneteau First 305 sind planbar, wenn Serviceunterlagen vollständig sind. Liegeplatz, Lagerung und Versicherung dominieren die Fixkosten in Schweden. Die größten Variablen sind Rigging-Wechsel und deck- oder antriebsbezogene Arbeiten nach der Besichtigung. Halten Sie eine separate Technikreserve — besonders bei Blocket-Booten, die als „segelfertig“ ohne Rechnungen angeboten werden.
Pre-Purchase Survey Checklist
Besichtigungs-Checkliste vor dem Kauf: Beneteau First 305
Rumpf, Kiel und Unterwasserbereich
- Feuchtigkeit im Unterwasserrumpf kartieren; Osmose- oder Barrierelack-Historie am GFK der 1990er dokumentieren.
- Kiel-Rumpf-Fuge, Kielbolzen (bei externem Eisenkiel) und Verstärkung auf Bewegung oder wiederkehrende Spachtelrisse prüfen.
- Ruderlager und Steuerung unter Last bei der Probefahrt testen.
Deck und Beschlag
- Abdichtung an Stützen, Schienen und Winschen prüfen; bei Feuchtflecken innen Zugang öffnen.
- Luken und Bullaugen auf Dichtungskompression und Kernfeuchtigkeit in den Ecken kontrollieren.
- Kettenplatten innen auf Rostflecken oder weiches Laminat begutachten.
Rigg und Segelsysteme
- Alter des stehenden Tauwerks anhand von Rechnungen bestätigen; unbekanntes Alter bei Club-Booten als baldigen Tausch einplanen.
- Mastfuß, Spreize und Endstücke auf Korrosion oder Ermüdungsspuren prüfen.
- Roll- und Reffsysteme unter realistischer Last bedienen.
Maschine und Systeme
- Motor- und Segeldrive-Service inkl. Kühlung, Abgasbogen und Lager prüfen.
- Batterien, Ladung und nachträgliche Elektrik auf sichere Sicherungen auditieren.
- Tanks, Bilgen und Schläuche auf altersbedingte Undichtigkeiten kontrollieren.