Dufour
Dufour 390
Die Dufour 390 zählt zu den bekanntesten Serienyachten Nordeuropas. Französische Serienproduktion; Bau von 2018 bis heute, etwa 200–1 200 Rumpfe — Performance-Cruiser mit starker Liquidität. Mit 11,94 m Länge, 3,82 m Breite und etwa 6 209 kg Verdrängung eignet sich das Modell für Paare und kleine Familien auf Ostsee, Skagerrak und Nordsee.
FairHelm verfolgt die Dufour 390, weil sie regelmäßig auf Blocket, Scanboat und nordeuropäischen Maklerportalen erscheint. Käufer vergleichen vergleichbare Längenklassen derselben Produktionsära, bevor sie Besichtigungsbudget binden.
Nordische Käufer sollten den Angebotspreis gegen dokumentiertes Rigging, Segeldrive- und Elektronik-Service abwägen — kosmetische Auffrischungen ersetzen selten aufgeschobene Technik.
Rechnen Sie mit 90 000–220 000 SEK Jahresbasis in schwedischen Marinas für einen 11,94-m-modernen Kreuzer mit realistischer Technikreserve.
FairHelm verfolgt Dufour 390-Anzeigen, weil diese Rumpfe ständig auf Blocket, Scanboat und deutschen Maklerportalen handeln. Käufer entscheiden selten zwischen „gut“ und „schlecht“, sondern zwischen dokumentierter Wartung und aufgeschobener Arbeit. Frische Teak-Cockpit-Bordwände oder ein neuer Plotter ersetzen keine unbekannte Rigging-Alter, Kielbolzenkorrosion oder Feuchtigkeit an Kettenplatten. Deshalb zählt Besichtigungsdisziplin mehr als Markenromantik.
Als Eignerboot in Norden eignet sich die Dufour 390 für Küstentörns mit gelegentlichen längeren Passagen bei zuverlässiger Heizung, solider Ankerausrüstung und realistischer Technikreserve neben Liegeplatz und Versicherung. Vergleichen Sie Nachbarmodelle in den FairHelm Modellführern und lesen Sie Besichtigungsnotizen, bevor Sie eine Anzahlung leisten. Der niedrigste Blocket-Preis ist selten der günstigste Drei-Jahres-Besitz.
Wenn Sie eine Dufour 390 auf die Shortlist setzen: einfache Besichtigungs-Matrix — Rumpffeuchtigkeit, Rigging-Alter, Antriebsservice, Kettenplatten. Foren und Werftangebote aus Stockholm, Göteborg und Helsingør helfen, Kosmetik von strukturellem Aufschub zu trennen — besonders bei Booten als „segelfertig“ ohne Rechnungen.
Auf einen Blick
Kurzdaten
- Produktion
- 2018+
- Länge (LOA)
- 11.94 m
- Breite
- 3.99 m
- Modell
- Dufour 390
Wichtigste Punkte
- Best for: coastal family weeks with modern volume needs
- Common issue: deck core moisture and saildrive service history
- Typical price: see FairHelm Market Index — competitive volume entry
Expertenurteil
FairHelm rating: 7.6/10 — Wide-beam volume and modern French styling; inspect deck core moisture and saildrive diaphragm age.
Vadim Nareyko, FairHelm Editorial · Last reviewed: 2026-07-12
Technical data
- Length overall (LOA)
- 11.94 m
- Beam
- 3.99 m
- Production years
- 2018+
Typische Probleme
F: Welche Ermüdung am stehenden Tauwerk ist typisch? A: Unbekanntes Rigging-Alter ist häufig; bei fehlenden Rechnungen Tausch einplanen. F: Welche Kettenplatten-Lecks sind zu beachten? A: Abdichtungsfehler zeigen sich oft als Deckenflecken — Feuchtigkeitskartierung vor dem Kauf. F: Welche Deckkern-Feuchtigkeit tritt auf? A: Stützen und Schienen konzentrieren Wassereintritt ohne periodische Nachabdichtung. F: Welche Segeldrive-Servicehistorie ist kritisch? A: Saildrive- und Motor-Service sollten vor dem Ostsee-Kauf vollständig dokumentiert sein. F: Welche Elektronik-Integration braucht Nachweise? A: Integrierte Navigation und Stromversorgung brauchen Serviceunterlagen bei jüngerer Produktion.
Designgeschichte
Dufour führte die 390 2018 als Performance-Cruiser in der aktuellen Produktionslinie ein — Rumpflinien und Innenraum für vorhersehbares Verhalten in Ostsee und Nordsee. Die Produktion läuft seit 2018; Register nennen etwa 200–1 200 fertiggestellte Rumpfe.
Dufour positionierte die 390 für Küsten- und Kurz-Offshore-Einsatz — das erklärt gemischte Wartungshistorien auf dem Gebrauchtmarkt heute.
Laufende Änderungen betrafen vor allem Innenausstattung, Motoroptionen und Decksbeschlag, nicht das Grundskrov. Zustand, Winterlagerung und Rigging-Rechnungen wiegen schwerer als das Modelljahr in der Anzeige. Wer eine Dufour 390 auf Blocket prüft, sollte die Wartungsgeschichte als Teil der Spezifikation behandeln — nicht als Fußnote nach dem Preis.
Jährliche Eigentümerkosten
| Kostenposten | Niedrig (SEK) | Hoch (SEK) | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Liegeplatz | 22 000 | 48 000 | 11,94-m-Klasse, Stockholm/Göteborg |
| Versicherung | 8 000 | 22 000 | Vereinbarter Wert und Fahrgebiet |
| Kranung + Winter | 12 000 | 28 000 | Werftpaket je nach Region |
| Antifouling + Rumpfpflege | 6 000 | 16 000 | Material und Arbeit |
| Motor / Antrieb | 5 000 | 16 000 | Serviceintervalle und Segeldrive |
| Rigging-Reserve | 7 000 | 20 000 | Alter des stehenden Tauwerks |
| Deck / Struktur-Reserve | 6 000 | 22 000 | Abdichtung, Feuchtigkeitsnachsorge |
| Summe pro Jahr | 62 000 | 172 000 | Ohne große Refit-Jahre |
Die jährlichen Kosten der Dufour 390 sind planbar, wenn Serviceunterlagen vollständig sind. Liegeplatz, Lagerung und Versicherung dominieren die Fixkosten in Schweden. Die größten Variablen sind Rigging-Wechsel und deck- oder antriebsbezogene Arbeiten nach der Besichtigung. Halten Sie eine separate Technikreserve — besonders bei Blocket-Booten, die als „segelfertig“ ohne Rechnungen angeboten werden.
Checkliste vor dem Kauf
Besichtigungs-Checkliste vor dem Kauf: Dufour 390
Rumpf, Kiel und Unterwasserbereich
- Feuchtigkeit im Unterwasserrumpf kartieren; Osmose- oder Barrierelack-Historie dokumentieren.
- Kiel-Rumpf-Fuge, Kielbolzen (bei externem Eisenkiel) und Verstärkung auf Bewegung oder wiederkehrende Spachtelrisse prüfen.
- Ruderlager und Steuerung unter Last bei der Probefahrt testen.
Deck und Beschlag
- Abdichtung an Stützen, Schienen und Winschen prüfen; bei Feuchtflecken innen Zugang öffnen.
- Luken und Bullaugen auf Dichtungskompression und Kernfeuchtigkeit in den Ecken kontrollieren.
- Kettenplatten innen auf Rostflecken oder weiches Laminat begutachten.
Rigg und Segelsysteme
- Alter des stehenden Tauwerks anhand von Rechnungen bestätigen; unbekanntes Alter als baldigen Tausch einplanen.
- Mastfuß, Spreize und Endstücke auf Korrosion oder Ermüdungsspuren prüfen.
- Roll- und Reffsysteme unter realistischer Last bedienen.
Maschine und Systeme
- Motor- und Segeldrive-Service inkl. Kühlung, Abgasbogen und Lager prüfen.
- Batterien, Ladung und nachträgliche Elektrik auf sichere Sicherungen auditieren.
- Tanks, Bilgen und Schläuche auf altersbedingte Undichtigkeiten kontrollieren.