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Westerly

Westerly Konsort 29

Die Westerly Konsort 29 ist das meistgebaute Westerly-Modell. Laurent Giles; Produktion 1979–1992, schätzungsweise 812 Rumpfe — robuster britischer Kreuzer-Racer. Mit 8,7 m Länge, 2,95 m Breite und etwa 3 500 kg Verdrängung eignet sich das Modell für Paare und kleine Familien auf Ostsee, Skagerrak und Nordsee. Laurent Giles zeichnete einen steifen, handlichen Rumpf; Twin-Keel dominiert UK-Inserate, Fin-Kiel-Versionen handeln aktiv in Skandinavien. Sandwich-Deck und Volvo-MD-Diesel definieren die Survey-Checkliste bei Vorkriegs-1990-Rumpfen. Bei 8,7 m LOA eignet sich die Konsort 29 als Küsten-Wochenendboot mit gelegentlichen Nordsee-Passagen bei Kaltwasser-Ausrüstung. Rechnen Sie mit 62 000–172 000 SEK Jahresbasis in schwedischen Marinas mit realistischer Technikreserve. FairHelm verfolgt Westerly Konsort 29-Anzeigen, weil diese Rumpfe ständig auf Blocket, Scanboat und deutschen Maklerportalen handeln. Käufer entscheiden selten zwischen „gut“ und „schlecht“, sondern zwischen dokumentierter Wartung und aufgeschobener Arbeit. Aufgefrischte Innenausstattung oder ein neuer Plotter ersetzen keine unbekannte Rigging-Alter, vernachlässigte Segeldrive-Dichtungen oder Feuchtigkeit an Kettenplatten. Deshalb zählt Besichtigungsdisziplin mehr als Markenromantik. Als Eignerboot in Norden eignet sich die Westerly Konsort 29 für Küstentörns mit gelegentlichen längeren Passagen bei zuverlässiger Heizung, solider Ankerausrüstung und realistischer Technikreserve neben Liegeplatz und Versicherung. Vergleichen Sie Nachbarmodelle in den FairHelm [Modellführern](/de/yachts/models/) und lesen Sie Besichtigungsnotizen, bevor Sie eine Anzahlung leisten. Der niedrigste Blocket-Preis ist selten der günstigste Drei-Jahres-Besitz. Wenn Sie eine Westerly Konsort 29 auf die Shortlist setzen: Scorecard — Osmose-Mapping, Stützen-Lecks, Volvo-MD-Service und Bilgekiel-Fairing. Bei über 800 gebauten Rumpfen zählt Survey-Ordner mehr als Anzeigenpreis allein.

Auf einen Blick

Kurzdaten

Produktion
1979–1992
Länge (LOA)
8.7 m
Breite
2.78 m
Modell
Westerly Konsort 29

Technical data

Length overall (LOA)
8.7 m
Beam
2.78 m
Production years
1979–1992

Typical problems

F: Welche Osmose an Sandwich-Decks tritt auf? A: Sandwich-Sektionen der 1980er können Osmose zeigen — früh behandeln statt Verkauf verschieben. F: Welche Stützen-Abdichtung ist typisch? A: Pulpit- und Pushpit-Beschlag versagt bei Langzeitbooten — feuchte Deckenverkleidung ist Warnsignal. F: Welcher Volvo-MD-Service ist nötig? A: MD-Ära braucht Impeller- und Abgasbogen-Dokumentation — Kühlungsvernachlässigung ist teuer. F: Welcher Twin-Keel-Verschleiß ist relevant? A: Bilgekiel-Varianten zeigen Stub-Verschleiß nach Trockenliegeplätzen — Kranung essenziell. F: Welche Elektrik-Nachrüstung dokumentieren? A: Minimale Werks-Elektrik führt zu Refits — AC, Heizung und Wechselrichter für Versicherung dokumentieren.

Design History

Westerly Marine baute mehr Konsort-29-Rumpfe als jedes andere Modell — eine Produktionstiefe, die Teile- und Survey-Wissen auf UK- und skandinavischen Portalen zugänglich hält. Laurent Giles formte Rumpf und Volumen; Produktion 1979–1992 mit etwa 812 Rumpfen.

Das Design bleibt häufiges Suchziel für Käufer nordischer 8–9-m-Kreuzer. Rigging-Rechnungen und Winterlagerung wiegen schwerer als das Modelljahr.

Laufende Änderungen betrafen vor allem Innenausstattung, Motoroptionen und Decksbeschlag, nicht das Grundskrov. Zustand, Winterlagerung und Rigging-Rechnungen wiegen schwerer als das Modelljahr in der Anzeige. Wer eine Westerly Konsort 29 auf Blocket prüft, sollte die Wartungsgeschichte als Teil der Spezifikation behandeln — nicht als Fußnote nach dem Preis.

Annual Ownership Costs

Kostenposten Niedrig (SEK) Hoch (SEK) Hinweis
Liegeplatz 18 000 38 000 8,7-m-Klasse, Stockholm/Göteborg
Versicherung 8 000 22 000 Vereinbarter Wert und Fahrgebiet
Kranung + Winter 12 000 28 000 Werftpaket je nach Region
Antifouling + Rumpfpflege 6 000 16 000 Material und Arbeit
Motor / Antrieb 5 000 16 000 Segeldrive-Dichtungsintervalle
Rigging-Reserve 7 000 20 000 Alter des stehenden Tauwerks
Deck / Struktur-Reserve 6 000 22 000 Abdichtung, Feuchtigkeitsnachsorge
Summe pro Jahr 62 000 172 000 Ohne große Refit-Jahre

Die jährlichen Kosten der Westerly Konsort 29 sind planbar, wenn Serviceunterlagen vollständig sind. Liegeplatz, Lagerung und Versicherung dominieren die Fixkosten in Schweden. Die größten Variablen sind Rigging-Wechsel und deck- oder antriebsbezogene Arbeiten nach der Besichtigung. Halten Sie eine separate Technikreserve — besonders bei Blocket-Booten, die als „segelfertig“ ohne Rechnungen angeboten werden.

Pre-Purchase Survey Checklist

Besichtigungs-Checkliste vor dem Kauf: Westerly Konsort 29

Rumpf, Kiel und Unterwasserbereich

  1. Feuchtigkeit im Unterwasserrumpf kartieren; Osmose- oder Barrierelack-Historie dokumentieren.
  2. Kiel-Rumpf-Fuge, Kielbolzen (bei externem Eisenkiel) und Verstärkung auf Bewegung oder wiederkehrende Spachtelrisse prüfen.
  3. Ruderlager und Steuerung unter Last bei der Probefahrt testen.

Deck und Beschlag

  1. Abdichtung an Stützen, Schienen und Winschen prüfen; bei Feuchtflecken innen Zugang öffnen.
  2. Luken und Bullaugen auf Dichtungskompression und Kernfeuchtigkeit in den Ecken kontrollieren.
  3. Kettenplatten innen auf Rostflecken oder weiches Laminat begutachten.

Rigg und Segelsysteme

  1. Alter des stehenden Tauwerks anhand von Rechnungen bestätigen; unbekanntes Alter als baldigen Tausch einplanen.
  2. Mastfuß, Spreize und Endstücke auf Korrosion oder Ermüdungsspuren prüfen.
  3. Roll- und Reffsysteme unter realistischer Last bedienen.

Maschine und Systeme

  1. Motor- und Segeldrive-Service inkl. Kühlung, Abgasbogen, Membran-Dichtungen und Lager prüfen.
  2. Batterien, Ladung und nachträgliche Elektrik auf sichere Sicherungen auditieren.
  3. Tanks, Bilgen und Schläuche auf altersbedingte Undichtigkeiten kontrollieren.

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