B/D
Ballast / Deplacement
Ballastanteil ist Ballastgewicht geteilt durch Deplacement, meist in Prozent. Grober Steifigkeits-Hinweis. FairHelm-Urteil: 40% mit flachem Wingkeel ist nicht dasselbe Boot wie 35% mit tiefem Bleifin. Kielgeometrie vor dem Prozent lesen.
Formel
Ballast ratio = (Ballast_weight / Displacement) * 100
Gleiche Masseneinheit fuer Ballast und Deplacement (kg oder lb). Ergebnis in Prozent.
Geschichte
Werften und Broker zitieren Ballastprozente seit Jahrzehnten als Proxy fuer steif oder weich. Die Zahl wanderte mit Blei- und Eisenkielen, oft ohne Dichte oder VCG.
Faustregel
Viele Kreuzer-Monohulls liegen grob bei 30-45%. Unter etwa 30% Fragen zu Formstabilitaet und Kiel. Ueber etwa 45% seltener bei Serienkreuzern, eher race-orientierte Pakete.
Grenzen
Ignoriert VCG und Tiefgang. Wasserballast und beweglicher Ballast brechen die einfache Lesart. Eisen vs Blei aendert Volumen bei gleicher Masse. Prospektfehler fließen direkt in Prozent.
Bootsbeispiele
- Hallberg-Rassy 36
Tiefe gekapselte oder verschraubte Kiele: Gutachter nach Bolzen und Matrix fragen, nicht nur Prozent.
- Beneteau First 31.7
Fin-Keel Performance-Cruiser: Ballastanteil allein sagt nicht, wie er in der Ostsee-Boee refft.
- Sweden Yachts 390
Veroeffentlichten Ballast mit Schwesterschiffen vergleichen; gerundete Marketingprozente sind ueblich.
FAQ
- Ist mehr Ballastanteil immer sicherer?
- Nein. Sicherheit haengt von Stabilitaetskurve, Downflooding und Zustand ab. Hoher Anteil mit hohem VCG kann enttaeuschen. Stabilitaetsheft oder ORC/IMS bevorzugen.
- Zaehlt Wasserballast?
- Nur bei vollen Tanks, und Dynamik weicht von festem Blei ab. Tankzustand angeben, wenn Sie eine Zahl nennen.
- Bezug zu CSF?
- CSF nutzt Breite und Deplacement, nicht Ballast. Beides: Ballastanteil fuer Gewichtsverteilung, CSF fuer breit vs schwer.