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Beneteau

First 31.7

Die First 31.7 zählt zu den bekanntesten Serienyachten Nordeuropas. Finot-Conq / Bénéteau zeichnete die Linien; die Produktion lief von 2005 bis 2010, rund 400–600 Rumpfe verließen die Werft — sportliche Clubregatta-Serie der First-Linie. Mit 9,63 m Länge, 3,08 m Breite und etwa 5 008 kg Verdrängung eignet sich das Modell für Paare und kleine Familien auf Ostsee, Skagerrak und Nordsee.

Die First 31.7 verbindet IOR-Einfluss mit Alltagstauglichkeit: T-Kiel, fraktioniertes Rigg und reaktionsfreudiges Rumpfverhalten für Clubrennen und Küstentörns. Käufer vergleichen mit J/97, Elan 310 und kompakteren Hanse-Modellen — Fokus liegt auf Rigging-Zustand und dokumentiertem Segeldrive-Service, nicht auf Kosmetik.

Rechnen Sie mit 70 000–180 000 SEK Jahresbasis in schwedischen Marinas für eine 9,63-m-First mit realistischer Technikreserve.

FairHelm verfolgt First 31.7-Anzeigen, weil diese Rumpfe ständig auf Blocket, Scanboat und deutschen Maklerportalen handeln. Käufer entscheiden selten zwischen „gut“ und „schlecht“, sondern zwischen dokumentierter Wartung und aufgeschobener Arbeit. Frische Teak-Cockpit-Bordwände oder ein neuer Plotter ersetzen keine unbekannte Rigging-Alter, Kielbolzenkorrosion oder Feuchtigkeit an Kettenplatten. Deshalb zählt Besichtigungsdisziplin mehr als Markenromantik.

Als Eignerboot in Norden eignet sich die First 31.7 für Küstentörns mit gelegentlichen längeren Passagen bei zuverlässiger Heizung, solider Ankerausrüstung und realistischer Technikreserve neben Liegeplatz und Versicherung. Vergleichen Sie Nachbarmodelle in den FairHelm Modellführern und lesen Sie Besichtigungsnotizen, bevor Sie eine Anzahlung leisten. Der niedrigste Blocket-Preis ist selten der günstigste Drei-Jahres-Besitz.

Auf einen Blick

Kurzdaten

Produktion
1997–2010
Länge (LOA)
9.61 m
Breite
3.23 m
Modell
First 31.7

Wichtigste Punkte

  • Best for: active club racers and families who enjoy fast cruising
  • Common issue: fin-keel joint moisture and standing rigging age
  • Typical price: see FairHelm Market Index — high liquidity performance tier

Expertenurteil

FairHelm rating: 8.2/10One of the most popular cruiser-racers ever; offers exceptional performance and a very practical interior. Survey typically checks the fin-keel joint for moisture and standing rigging calendar age.

Vadim Nareyko, FairHelm Editorial · Last reviewed: 2026-07-12

Technical data

Length overall (LOA)
9.61 m
Beam
3.23 m
Production years
1997–2010

Typische Probleme

F: Welche Ermüdung am stehenden Tauwerk ist bei club-gerittenen First 31.7 typisch? A: Unbekanntes Rigging-Alter ist häufig; bei fehlenden Rechnungen Tausch einplanen. F: Welche Kettenplatten-Lecks sind zu beachten? A: Abdichtungsfehler zeigen sich oft als Deckflecken — Feuchtigkeitskartierung vor dem Kauf. F: Welche Segeldrive-Servicehistorie ist kritisch? A: Yanmar-Segeldrive-Intervalle müssen vollständig dokumentiert sein. F: Welche Deckkern-Feuchtigkeit tritt auf? A: Stützen und Genua-Schiene konzentrieren Wassereintritt ohne periodische Nachabdichtung. F: Welche Kielstruktur braucht besondere Prüfung? A: Kielbolzen und Grundberührungshistorie erfordern professionelle Begutachtung bei älteren Importen.

Designgeschichte

Bénéteau brachte die First 31.7 Mitte der 2000er als kompakte Sportkreuzer-Plattform — Teil der First-Linie mit Finot-Conq-Rumpflinien für Clubregatten und Eigner, die Performance ohne Großyacht-Komplexität wollen. Die Produktion lief 2005–2010; Register und Maklerdaten nennen etwa 400–600 fertiggestellte Rumpfe.

Bénéteau positionierte die First 31.7 für Küsten- und Kurz-Offshore-Einsatz — das erklärt gemischte Wartungshistorien auf dem Gebrauchtmarkt heute.

Laufende Änderungen betrafen vor allem Innenausstattung, Motoroptionen und Decksbeschlag, nicht das Grundskrov. Zustand, Winterlagerung und Rigging-Rechnungen wiegen schwerer als das Modelljahr in der Anzeige. Wer eine First 31.7 auf Blocket prüft, sollte die Wartungsgeschichte als Teil der Spezifikation behandeln — nicht als Fußnote nach dem Preis.

Jährliche Eigentümerkosten

Kostenposten Niedrig (SEK) Hoch (SEK) Hinweis
Liegeplatz 18 000 38 000 9,63-m-Klasse, Stockholm/Göteborg
Versicherung 8 000 22 000 Vereinbarter Wert und Fahrgebiet
Kranung + Winter 12 000 28 000 Werftpaket je nach Region
Antifouling + Rumpfpflege 6 000 16 000 Material und Arbeit
Motor / Antrieb 5 000 16 000 Serviceintervalle und Segeldrive
Rigging-Reserve 7 000 20 000 Alter des stehenden Tauwerks
Deck / Struktur-Reserve 6 000 22 000 Abdichtung, Feuchtigkeitsnachsorge
Summe pro Jahr 58 000 162 000 Ohne große Refit-Jahre

Die jährlichen Kosten der First 31.7 sind planbar, wenn Serviceunterlagen vollständig sind. Liegeplatz, Lagerung und Versicherung dominieren die Fixkosten in Schweden. Die größten Variablen sind Rigging-Wechsel und deck- oder antriebsbezogene Arbeiten nach der Besichtigung. Halten Sie eine separate Technikreserve — besonders bei Blocket-Booten, die als „segelfertig“ ohne Rechnungen angeboten werden.

Checkliste vor dem Kauf

Besichtigungs-Checkliste vor dem Kauf: First 31.7

Rumpf, Kiel und Unterwasserbereich

  1. Feuchtigkeit im Unterwasserrumpf kartieren; Osmose- oder Barrierelack-Historie dokumentieren.
  2. Kiel-Rumpf-Fuge, Kielbolzen (bei externem Eisenkiel) und Verstärkung auf Bewegung oder wiederkehrende Spachtelrisse prüfen.
  3. Ruderlager und Steuerung unter Last bei der Probefahrt testen.

Deck und Beschlag

  1. Abdichtung an Stützen, Schienen und Winschen prüfen; bei Feuchtflecken innen Zugang öffnen.
  2. Luken und Bullaugen auf Dichtungskompression und Kernfeuchtigkeit in den Ecken kontrollieren.
  3. Kettenplatten innen auf Rostflecken oder weiches Laminat begutachten.

Rigg und Segelsysteme

  1. Alter des stehenden Tauwerks anhand von Rechnungen bestätigen; unbekanntes Alter als baldigen Tausch einplanen.
  2. Mastfuß, Spreize und Endstücke auf Korrosion oder Ermüdungsspuren prüfen.
  3. Roll- und Reffsysteme unter realistischer Last bedienen.

Maschine und Systeme

  1. Motor- und Segeldrive-Service inkl. Kühlung, Abgasbogen und Lager prüfen.
  2. Batterien, Ladung und nachträgliche Elektrik auf sichere Sicherungen auditieren.
  3. Tanks, Bilgen und Schläuche auf altersbedingte Undichtigkeiten kontrollieren.

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