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Hallberg-Rassy

HR 29

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Die HR 29 zählt zu den bekanntesten Serienyachten Nordeuropas. Hallberg-Rassy entwickelte sie als kompakten Pocket-Kreuzer; Bau von 1982 bis 1994, mehrere hundert Rumpfe verließen die Werft — einer der finanziell zugänglichsten Einstiege in die HR-Marke. Mit 8,9 m Länge, 2,85 m Breite und etwa 4 628 kg Verdrängung eignet sich das Modell für Paare und kleine Crews auf Ostsee, Skagerrak und Nordsee. Die HR 29 handelt unter den größeren Center-Cockpit-Ikonen der Werft, trägt aber konservative GRP-Konstruktion und starkes skandinavisches Wiederverkaufsvertrauen. Liegeplatzklassen unter 30 Fuß in Stockholm und Göteborg halten Jahreskosten unter HR-31- oder HR-34-Vergleichen — ein Grund für Liquidität auf Blocket trotz des Alters. Nordische Käufer sollten den Preis gegen dokumentiertes Rigging, Kraftstoffsystem-Modernisierung und Kiel-Rumpf-Fuge abwägen — kosmetische Auffrischungen ersetzen selten aufgeschobene Strukturwartung. Rechnen Sie mit 56 000–133 000 SEK Jahresbasis in schwedischen Marinas mit realistischer Technikreserve. FairHelm verfolgt HR 29-Anzeigen, weil diese Rumpfe ständig auf Blocket, Scanboat und deutschen Maklerportalen handeln. Käufer entscheiden selten zwischen „gut“ und „schlecht“, sondern zwischen dokumentierter Wartung und aufgeschobener Arbeit. Frische Teak-Cockpit-Bordwände oder ein neuer Plotter ersetzen keine unbekannte Rigging-Alter, Kielbolzenkorrosion oder Feuchtigkeit an Kettenplatten. Deshalb zählt Besichtigungsdisziplin mehr als Markenromantik. Als Eignerboot in Norden eignet sich die HR 29 für Küstentörns mit gelegentlichen längeren Passagen bei zuverlässiger Heizung, solider Ankerausrüstung und realistischer Technikreserve neben Liegeplatz und Versicherung. Vergleichen Sie Nachbarmodelle in den FairHelm [Modellführern](/de/yachts/models/) und lesen Sie Besichtigungsnotizen, bevor Sie eine Anzahlung leisten. Der niedrigste Blocket-Preis ist selten der günstigste Drei-Jahres-Besitz. Wenn Sie eine HR 29 auf die Shortlist setzen: einfache Besichtigungs-Matrix — Rumpffeuchtigkeit, Rigging-Alter, Antriebsservice, Kettenplatten. Foren und Werftangebote aus Stockholm, Göteborg und Helsingør helfen, Kosmetik von strukturellem Aufschub zu trennen — besonders bei Booten als „segelfertig“ ohne Rechnungen.

Auf einen Blick

Kurzdaten

Produktion
1982–1994
Länge (LOA)
8.9 m
Breite
2.85 m
Modell
HR 29

Technical data

Length overall (LOA)
8.9 m
Beam
2.85 m
Production years
1982–1994

Typical problems

F: Welche Kiel-Rumpf-Fugen-Probleme treten auf? A: Zyklische Belastung nach 30+ Jahren kann die Fuge belasten; innere Verfärbung oder wiederkehrende Spachtelrisse erfordern Spezialbegutachtung. F: Welche veralteten Kraftstoffsysteme sind typisch? A: Originaltanks, Schläuche und Absperrungen brauchen oft schrittweisen Austausch — Modernisierung vor Offshore-Plänen einplanen. F: Welche Deckabdichtungsfehler treten auf? A: Stützenbasen und Beschlag-Cluster konzentrieren Feuchtigkeit; lokale Nachabdichtung 8 000–22 000 SEK pro Zone. F: Welche Ermüdung am stehenden Tauwerk ist typisch? A: Unbekanntes Rigging-Alter ist bei Klassikern häufig; fehlende Rechnungen als baldigen Tausch bewerten. F: Welche Kettenplatten-Lecks sind zu beachten? A: Abdichtungsfehler zeigen sich oft als Deckenflecken — Feuchtigkeitskartierung vor dem Kauf.

Design History

Hallberg-Rassy entwickelte die 29 als kompakten, praktischen Kreuzer für Segler, die HR-Zuverlässigkeit und Wiederverkaufswert in kleinerem, erschwinglicherem Paket wollten. Mit etwa 8,90 m Länge und 2,85 m Breite liegt die HR 29 unter den größeren Center-Cockpit-Ikonen, trägt aber Seetüchtigkeit, konservative Konstruktion und Eigner-Ergonomie. Das Modell gewann Paare und kleine Familien in skandinavischen Küstengewässern, wo Marina-Zugang, Handhabung und Jahreskosten entschieden.

Die Produktion lief 1982–1994; Eigner-Community nennt mehrere hundert Boote im Umlauf. Lange Marktlebensdauer bedeutet: Motorhistorie, Decksbeschlag, Elektrik und Feuchtigkeitskontrolle unterscheiden sich stark. Die HR 29 war keine Stripped-Regatta-Plattform, sondern für praktische Kreuzfahrt-Sicherheit und lange Lebensdauer — Besichtigungen heute zeigen vor allem Kiel-Rumpf-Fuge nach Jahrzehnten zyklischer Last und veraltete Kraftstoffsysteme.

Laufende Änderungen betrafen vor allem Innenausstattung, Motoroptionen und Decksbeschlag, nicht das Grundskrov. Zustand, Winterlagerung und Rigging-Rechnungen wiegen schwerer als das Modelljahr in der Anzeige. Wer eine HR 29 auf Blocket prüft, sollte die Wartungsgeschichte als Teil der Spezifikation behandeln — nicht als Fußnote nach dem Preis.

Annual Ownership Costs

Kostenposten Niedrig (SEK) Hoch (SEK) Hinweis
Liegeplatz (unter 30 Fuß) 16 000 31 000 Unter-30-Fuß-Klasse, leichterer Zugang
Versicherung 7 000 13 000 Abhängig von Bewertung und Nutzung
Kranung + Winterlager 10 000 19 000 Werft und Wiege
Unterwasserpflege 5 000 12 000 Material und gelegentliche Arbeit
Motor / Kraftstoffsystem 6 000 20 000 Ältere Komponenten erhöhen Kosten
Rigging-Reserve 6 000 16 000 Alter oft unbekannt bei Klassikern
Struktur-Reserve (Kiel-Rumpf-Fuge) 6 000 22 000 Besichtigungsgeführte Eingriffe
Summe pro Jahr 56 000 133 000 Ohne größere Refit-Episoden

Die HR 29 kann einer der finanziell zugänglichsten Einstiege in Hallberg-Rassy-Besitz sein — besonders in Schweden, wo Liegeplatz und Winterkosten für Boote unter 30 Fuß niedriger sind. Das Hauptrisiko ist Alterskonzentration, nicht ein Modellfehler: planen Sie schrittweise Kraftstoff-, Elektrik- und Abdichtungs-Upgrades statt Bewertung nach modernen Serienstandards.

Pre-Purchase Survey Checklist

Besichtigungs-Checkliste vor dem Kauf: Hallberg-Rassy HR 29

Rumpf, Kiel-Rumpf-Fuge und Struktur

  1. Kiel-Rumpf-Fuge außen und innen auf wiederkehrende Risse, Bewegungsspuren und reine Spachtelreparaturen prüfen.
  2. Bilgestruktur um Kielbolzen oder Verstärkungszonen auf Korrosion und Druckspuren kontrollieren.
  3. Feuchtigkeit im Unterrumpf kartieren und historische Laminat-Reparaturen auf Qualität prüfen.

Deck und äußere Durchdringungen

  1. Decksbeschlag und Stützenbasen auf Feuchtigkeitseintritt in lokale Kernzonen prüfen.
  2. Luken, Bullaugen und Cockpit-Entwässerung nach Jahrzehnten Servicezyklen kontrollieren.
  3. Kettenplatten-Zugänge und angrenzende Innenflächen auf Leckspuren begutachten.

Rigg, Mast und Segel

  1. Alter und Wechselhistorie des stehenden Tauwerks bestätigen; unbekanntes Alter als baldigen Tausch bewerten.
  2. Mastfuß, Spreize und Endstücke auf Korrosionsermüdung und Lastspuren prüfen.
  3. Roll- und Reff-Hardware unter Segel auf Verschleiß und Reibung testen.

Motor, Kraftstoff und Elektrik-Baseline

  1. Kraftstofftank, Schläuche, Filter und Absperrungen auditieren; ältere Systeme brauchen oft Komplettmodernisierung.
  2. Kühlung und Abgas auf altersbedingtes Zuverlässigkeitsrisiko prüfen.
  3. Elektrik, Ladung und Erdung auf Legacy-Verkabelung kontrollieren.

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