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Westerly

Westerly Seahawk 34

Die Westerly Seahawk 34 gehört zu den bekanntesten britischen Mittelcockpit-Kreuzern der späten 1980er in Nordeuropa. Ed Dubois für Westerly Marine; Bauzeit 1984-1988 in Hamble, rund 125 Rümpfe. Mit 10,4 m Länge, 3,33 m Breite und etwa 5 408 kg Verdrängung passt sie zu Paaren und kleinen Familien auf Ostsee, Skagerrak und Nordsee. Dubois zeichnete einen fraktionalen Sloop mit geschützter Steuerposition und für die Länge ungewöhnlich viel Innenraum. In Skandinavien tauchen Fin- und Zweikiel-Importe auf; bei der Besichtigung stehen Sandwichdeck, Stützenabdichtung und Entwässerung am Mittelcockpit im Vordergrund. Nordische Kaufpreise sollten gegen dokumentiertes Rigging, Kielhistorie und Kettenplattenabdichtung gerechnet werden. Kosmetische Updates ersetzen keine aufgeschobene Strukturarbeit. Realistische Jahresbasis in Schweden: 70 000-180 000 SEK plus technische Reserve. FairHelm verfolgt Seahawk-34-Angebote aktiv, weil die Boote auf Blocket, Scanboat und deutschen Portalen konstant gehandelt werden. In der Praxis wählen Käufer selten zwischen gut und schlecht, sondern zwischen sauber dokumentierter Wartung und aufgeschobenen Risiken. Als Nordland-Eignerboot funktioniert die Seahawk 34 sehr gut für Küstentörns und gelegentliche längere Etappen, wenn Heizung, Ankergeschirr und Technikbudget ehrlich geplant sind. Vergleichen Sie Nachbarmodelle in den FairHelm [Modellführern](/de/yachts/models/) vor einer Anzahlung. Der günstigste Listenpreis ist bei dieser Klasse selten der günstigste Drei-Saisons-Besitz. Besonders bei als segelfertig inserierten Importen ohne Rechnungen ist Besichtigungsdisziplin wichtiger als Optik im Cockpit. Scorecard für die Shortlist: Feuchtekartierung im Sandwichdeck, Drainage am Mittelcockpit-Niedergang, Zweikiel-Spachtelung und Grundberührungshistorie, Alter des stehenden Tauwerks sowie Kettenplatten-Integrität.

Auf einen Blick

Kurzdaten

Produktion
1980–1989
Länge (LOA)
10.4 m
Breite
3.33 m
Modell
Westerly Seahawk 34

Technical data

Length overall (LOA)
10.4 m
Beam
3.33 m
Production years
1980–1989

Typical problems

F: Welche Sandwichdeck-Osmoseprobleme sind bei der Westerly Seahawk 34 typisch? A: An Stützenbasen und in Decksektionen treten Blasen bei frühem Westerly-Layup auf; lokale Sanierung liegt oft bei 25 000-80 000 kr. F: Welche Entwässerungsprobleme am Mittelcockpit treten auf? A: Niedergang und Cockpitabläufe können Wasser in den Ausbau führen; Verfärbungen vor dem Kauf konsequent verfolgen. F: Welche Zweikiel-Spachtelprobleme sind häufig? A: Bei UK-Importen sind Grundberührungsverschleiß und Fairing-Risse verbreitet; bei Bewegung konservativ bewerten. F: Welche Kettenplatten-Leckagen sieht man oft? A: Fehlende Nachabdichtung zeigt sich als Deckenflecken; Nachabdichten kostet meist 6 000-20 000 kr pro Zone. F: Welche Volvo Penta-Service-Lücken sind kritisch? A: MD22-nahe Installationen brauchen belegte Kühl- und Abgasservices; Nacharbeiten vor Saisonstart liegen oft bei 8 000-25 000 kr.

Design History

Westerly brachte die Seahawk 34 1984, als Ed Dubois die Produktlinie nach der Giles-Aera modernisierte. Das Modell teilte die Dubois-Plattform mit Falcon-Varianten und zielte auf Familien, die ein geschütztes Mittelcockpit und praktisches Volumen wollten.

Produktion und Registerlage liegen bei rund 125 Einheiten bis 1988. Fin- und Zweikiel-Versionen erklären bis heute deutliche Preisunterschiede zwischen UK- und Skandinavien-Importen.

Im Bestand unterscheiden sich die Boote eher durch Wartungsgeschichte als durch Baujahr. Deshalb sind Winterlagerung, Rechnungen für Rigging und belegte Deckarbeiten bei der Bewertung wichtiger als ein frisch aufbereiteter Eindruck.

Annual Ownership Costs

Kostenposten Niedrig (SEK) Hoch (SEK) Hinweis
Liegeplatz 22 000 48 000 10,4-m-Klasse, Stockholm/Göteborg
Versicherung 8 000 22 000 Wert und Fahrgebiet
Kranung + Winter 12 000 28 000 Werftpakete je Region
Antifouling + Rumpfpflege 6 000 16 000 Material und Arbeit
Motor / Antrieb 5 000 16 000 Volvo Penta-Service
Rigging-Reserve 7 000 20 000 Alter stehendes Tauwerk
Deck / Struktur-Reserve 6 000 22 000 Sandwichdeck und Abdichtung
Summe pro Jahr 70 000 180 000 Ohne große Refit-Jahre

Die jährlichen Kosten einer Westerly Seahawk 34 bleiben gut planbar, wenn Servicebelege vorhanden sind. Liegeplatz, Winterlager und Versicherung dominieren den Fixblock. Die großen Variablen sind Rigging-Ersatzzyklen sowie deck- und strukturbezogene Arbeiten nach Besichtigung.

Pre-Purchase Survey Checklist

Besichtigungs-Checkliste vor dem Kauf: Westerly Seahawk 34

Rumpf, Kiel und Unterwasserschiff

  1. Unterwasserschiff systematisch feuchtemessen; Osmose- oder Barrierelack-Historie sauber dokumentieren.
  2. Kiel-Rumpf-Fuge, Zweikiel-Spachtelung und innere Verstärkung auf Bewegung oder wiederkehrende Grundberührungsrisse prüfen.
  3. Ruderlager und Steueranbindung unter Last auf der Probefahrt kontrollieren.

Deck und Beschläge

  1. Abdichtung an Stützen, Schienen und Winschen in Sandwichzonen testen; bei Feuchtflecken innen Zugänge öffnen.
  2. Dichtungen an Mittelcockpit-Niedergang, Luken und Bullaugen auf Kompression und Kernfeuchte in den Ecken prüfen.
  3. Kettenplattenzonen innen auf Rostfahnen oder weiches Laminat inspizieren.

Rigg und Segelsysteme

  1. Alter des stehenden Tauwerks per Rechnung bestätigen; unbekanntes Alter als kurzfristigen Ersatz behandeln.
  2. Mastfuß, Salingen und Terminals auf Korrosion oder Ermüdungsmarken kontrollieren.
  3. Roll- und Reffsysteme unter realistischer Last testen.

Maschine und Bordtechnik

  1. Volvo Penta-Service inklusive Kühlkreis, Abgaskrümmer und Motorlagern nachvollziehen.
  2. Batterien, Ladewege und Eigner-Elektrik auf sichere Absicherung prüfen.
  3. Tanks, Bilge und Schläuche auf altersbedingte Leckage kontrollieren.

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